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Auch ohne Stars souverän: 1. FC Saarbrücken Tischtennis gewinnt 3:0 beim Meister

Der 1. FC Saarbrücken Tischtennis bleibt in der Tischtennis-Bundesliga auf Kurs. Beim amtierenden deutschen Meister TTF Ochsenhausen setzte sich das Team aus dem Saarland am Samstagabend klar mit 3:0 durch – und bestätigte damit einmal mehr die Tiefe und Qualität seines Kaders. Wie schon zuletzt gegen Bad Königshofen musste der FCS auf prominente Namen verzichten, ließ davon aber erneut nichts erkennen.

Den Auftakt bildete in der ausverkauften Dr.-Hans-Liebherr-Halle das Schlüsselspiel zwischen Darko Jorgic und Ochsenhausens Spitzenspieler Shunsuke Togami. Wie bereits im Hinspiel Mitte Dezember geriet der Saarbrücker zunächst mit zwei Sätzen in Rückstand, fand dann jedoch zunehmend Zugriff auf das Spiel. Mit steigender Sicherheit und höherem Tempo drehte Jorgic die Partie und gewann noch mit 3:2 (10:12, 10:12, 11:8, 11:7, 11:6). Damit bleibt der Slowene in der laufenden Bundesliga-Saison weiter ungeschlagen.

Im zweiten Einzel sorgte Eduard Ionescu für klare Verhältnisse. Gegen den 17-jährigen Tiago Abiodun ließ der Rumäne nichts anbrennen und gewann souverän mit 3:0 (11:5, 11:7, 11:8). Ionescu knüpfte damit an seine starke Leistung aus dem Spiel gegen Bad Königshofen an und unterband jedes Aufbäumen seines Gegners frühzeitig.

Den Schlusspunkt setzte Abwehrspieler Yuto Muramatsu, der sich gegen Andreas Levenko ebenfalls ohne Satzverlust durchsetzte (11:9, 14:12, 12:10). In engen Momenten behielt Muramatsu die Ruhe und machte den Auswärtssieg für die Blau-Schwarzen perfekt. Es war bereits der sechste Erfolg aus den vergangenen sieben Bundesligapartien.

„Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es ist immer schwer, hier zu gewinnen“, sagte Jorgic nach der Partie und erinnerte daran, dass Saarbrücken in den vergangenen Jahren mehrfach an Ochsenhausen gescheitert war. Zugleich formulierte er das langfristige Ziel: „Unser Ziel ist es, einen Playoff-Platz zu erreichen und dann den Titel zu gewinnen.“

Unser Ziel ist es, einen Playoff-Platz zu erreichen und dann den Titel zu gewinnen.

Darko Jorgic

Bemerkenswert ist der Vergleich zur Vorsaison. Damals verlor der FCS gleich fünfmal gegen die TTF, darunter auch im Pokalfinale und im Halbfinale um die Meisterschaft. In dieser Spielzeit haben sich die Vorzeichen gedreht: Beide Ligaspiele gingen mit 3:0 an Saarbrücken, dazu kam ein 3:1-Erfolg im Pokal-Halbfinale. Ob es beim Finalturnier in Frankfurt zu einem weiteren Duell kommt, ist offen – Ochsenhausen kämpft nach einem personellen Umbruch um einen Platz unter den ersten Vier.

Der FCS bleibt mit nun 22:8 Punkten Dritter und hat sich ein komfortables Polster auf den Tabellenfünften erarbeitet. Weiter geht es am Dienstag, 10. Februar, mit dem Heimspiel gegen den TTC Zugbrücke Grenzau. Wenige Tage später folgt in der Trierer Arena das Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel gegen GV Hennebont – nach dem 3:0 im Hinspiel eine weitere Gelegenheit, die starke Saison international zu untermauern.

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