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Die SV Elversberg möchte die Entwicklung des Teams vorantreiben

Nach dem erfolgreichen Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals richtet die SV Elversberg ihren Fokus nun wieder auf die 2. Bundesliga. Bereits am Freitag, den 23. August, steht das nächste Spiel auf dem Programm: Die Mannschaft von Trainer Horst Steffen tritt auswärts beim Karlsruher SC an. Der Anpfiff im BBBank Wildpark erfolgt um 18:30 Uhr. Zudem schlug die SVE auf dem Transfermarkt zu. 

Trainer Horst Steffen erwartet eine anspruchsvolle Auswärtsbegegnung und verweist dabei auf die starke Rückrunde des Karlsruher SC in der vergangenen Saison, welche der KSC als zweitbeste Mannschaft hinter dem Aufsteiger und Meister St. Pauli abschloss. „Ich denke, diese Rückrunde spricht Bände, so ist Karlsruhe auch in die neue Saison gestartet“, betont der SVE-Trainer. „Es ist eine starke Mannschaft, sie haben eine Konstanz und eine Wucht, vor allem zuhause. Uns erwartet auf der einen Seite viel Qualität, auf der anderen Seite bringt Karlsruhe viele Dinge mit, die für eine reife Zweitliga-Mannschaft sprechen. Wir müssen gewaltig arbeiten und sie zu Fehlern zwingen, um das Ergebnis so gestalten zu können, wie wir es wollen.“

Die Vorbereitungswoche der Elversberger war durch die späte Rückkehr aus Hildesheim in der Nacht auf Montag zwar etwas verkürzt, dennoch zeigt sich die Mannschaft nach aktuellem Stand, fit und nahezu vollständig im Trainingsbetrieb. Einzig Frederik Jäkel, der sich in der Reha befindet, und Neuzugang Tom Zimmerschied, der Rückenprobleme hat, waren nicht mit dem Team auf dem Trainingsplatz. „Es fühlt sich gut an, dass fast alle dabei sind und wir auch vollzähliger geworden sind. Die Jungs wirkten frisch und motiviert im Training“, so Horst Steffen.

Wir wollen jetzt auch am Freitag in Karlsruhe gut sein und mithalten. Wir schauen, dass wir weiter an unserer Leistung drehen und unsere Entwicklung vorantreiben.

Weitere Entwicklungen gab es zudem auf dem Transfermarkt. Unter der Woche schlug die SVE ganze drei Mal zu. Den Anfang machte Muhammed Damar, der 20-Jährige wechselt für diese Saison auf Leih-Basis von der TSG Hoffenheim ins Saarland.

Der gebürtige Berliner begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend bei Vereinen wie dem 1. FC Schöneberg, Hertha 03 Zehlendorf und Hertha BSC. Als U17-Spieler verließ er schließlich seine Heimatstadt und wechselte in das Leistungszentrum von Eintracht Frankfurt. Dort spielte er zwei Jahre lang in der B- und A-Junioren-Bundesliga. Im Sommer 2022 sicherte sich die TSG Hoffenheim die Dienste des talentierten U-Nationalspielers. Damar wurde zunächst für die U23 verpflichtet, jedoch gleichzeitig auch in den Profibetrieb integriert. In der Saison 2022/2023 zeigte der zentrale und offensive Mittelfeldspieler sowohl in der Regionalliga Südwest als auch in der 1. Bundesliga sein Können. In der Regionalliga Südwest bestritt er 20 Spiele und war an 16 Toren beteiligt. In der Bundesliga kam er auf sechs Einsätze. Um mehr Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln, wechselte der damals 20-Jährige in der vergangenen Saison auf Leihbasis zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga. Auch international konnte Damar bereits Erfahrungen sammeln: In den vergangenen Jahren bestritt er elf Länderspiele für die deutschen Junioren-Nationalmannschaften von der U18 bis zur U20 und erzielte dabei sieben Tore. „Muhammed Damar ist ein intelligenter Spieler, verfügt über eine starke Technik und Spielübersicht. Mit seinem Potenzial und seiner Veranlagung hat er die Qualität, sich langfristig auf hohem Niveau durchzusetzen“, lobt SVE-Sportvorstand Ole Book den jungen Spieler. Damar selbst ergänzt: „Bei der SV Elversberg haben in der Vergangenheit schon viele junge Spieler die nächsten Schritte gemacht, das ist auch mein Ziel. Ich freue mich über die Möglichkeit, hier meine Entwicklung weiter voranzutreiben und gleichzeitig mit einem sympathischen Team die weitere Saison zu bestreiten. Ich werde alles dafür tun, damit wir zusammen ein positives Jahr erleben werden.“

Zudem wurde mit Lukas Petkov ein weiterer Offensivspieler verpflichtet. Der 23-Jährige, der sowohl auf den Flügeln als auch im offensiven Mittelfeld und Sturm eingesetzt werden kann, wechselt vom Bundesligisten FC Augsburg an die Kaiserlinde und erhält einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2027. Über die Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Petkov, gebürtig aus Friedberg, durchlief alle Nachwuchsteams beim FCA und spielte regelmäßig in der A- und B-Junioren-Bundesliga, wo er in 72 Spielen an 28 Toren beteiligt war. Sein Bundesliga-Debüt feierte er am Ende der Saison 2020/2021 im Spiel gegen den FC Bayern München. Zur Saison 2021/2022 erhielt Petkov einen Profivertrag und wurde an den SC Verl in die 3. Liga verliehen, wo er in 42 Pflichtspielen zwölf Tore erzielte und fünf Vorlagen gab. Nach einem halben Jahr beim FCA in der Saison 2022/2023 wechselte Petkov im Winter leihweise zur SpVgg Greuther Fürth, für die er in eineinhalb Jahren 44 Zweitligaspiele absolvierte.

„Mit der Verpflichtung von Lukas Petkov ist es uns gelungen, einen jungen, dynamischen Offensivspieler für unsere Mannschaft zu gewinnen, der auch aufgrund seiner Vielseitigkeit sehr wertvoll für uns sein wird. Wir freuen uns auf die langfristige und vielversprechende Zusammenarbeit“, sagt SVE-Sportvorstand Ole Book. Petkov selbst ergänzt: „Es ist beeindruckend, wie sich die SVE zuletzt entwickelt hat. Ich erinnere mich an viele Spiele aus der vergangenen Saison, in denen die Mannschaft auch als Aufsteiger begeisterte und mutigen Fußball spielte. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass das auch weiterhin so bleibt, und freue mich darauf, mit dem Team anzugreifen.“

Den Abschluss macht dann ein weiterer Mann für die Offensive: Tom Zimmerschied wechselt von Dynamo Dresden zur SVE. Der 25-jährige, der auf beiden Außenbahnen spielen kann, hat einen Dreijahresvertrag bei der SV Elversberg bis Sommer 2027 unterschrieben. Über die Wechselmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Zimmerschied, geboren in Koblenz, durchlief zunächst das Leistungszentrum des FC Bayern München und spielte danach bis zur U19 bei der SpVgg Unterhaching. 2017 wechselte er zum Regionalligisten VfR Garching und bestritt dort in drei Jahren 65 Spiele. Danach war er eine Saison in der 2. Liga Österreichs beim FC Dornbirn aktiv, wo er in 29 Pflichtspielen an 14 Toren beteiligt war. Im Sommer 2021 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte zwei Jahre für den Halleschen FC in der 3. Liga, wo er zu den Topscorern des Clubs gehörte und in 47 Spielen zwölf Tore und fünf Vorlagen erzielte. In der Saison 2023/2024 wechselte er zur SG Dynamo Dresden, wo er in 37 Liga-Spielen fünf Tore erzielte und zwölf Vorlagen gab. Insgesamt kommt Zimmerschied in der 3. Liga auf 84 Spiele mit 17 Toren und 17 Assists.

„Tom Zimmerschied hat in den vergangenen Jahren mit konstant starken Leistungen überzeugt und seinen Zug zum gegnerischen Tor immer wieder unter Beweis gestellt. Mit seiner Spielfreude und Technik wird er unser Offensivspiel über die Außenbahnen weiter beleben“, erklärt SVE-Sportvorstand Ole Book. Zimmerschied selbst ergänzt: „Ich hatte zuletzt einen sehr guten Austausch mit den Vereinsverantwortlichen und freue mich darauf, mit dem Team und für die SVE in der 2. Bundesliga zu spielen. Es wird eine spannende Herausforderung, aber ich bin überzeugt, dass wir hier gemeinsam eine positive Zeit erleben werden.“ Am besten mit einem Sieg in Karlsruhe – zwar ohne Zimmerschied – dafür aber mit den beiden weiteren Neuzugängen. 

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