Erstes Heimspiel der Saison für die SV Elversberg

Am kommenden Samstag trifft die SV Elversberg in der URSAPHARM-Arena auf den 1. FC Köln – einen Bundesliga-Absteiger mit dem wertvollsten Kader der 2. Liga – trotz Transfersperre.
Erstes Heimspiel, ausverkauft und dann auch noch gegen den 1. FC Köln, was will man mehr? „Köln ist sicherlich die Top-Mannschaft der Liga“, sagt Horst Steffen, um gar keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer die Favoritenrolle innehat. „Wir freuen uns dementsprechend, dass wir sie am Samstag zuhause begrüßen dürfen, freuen uns über die Kulisse und ein volles Stadion. Aber die Aufgabe ist gegen Köln natürlich extrem herausfordernd.“
Köln ist sicherlich die Top-Mannschaft der Liga
Und obwohl die Kölner ihren Auftakt im heimischen Stadion gegen den Hamburger SV verloren haben, zeigten sie dabei ein starkes Spiel und waren zeitweise sogar überlegen. „Sie haben ein dominantes Spiel hinbekommen. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass die Kölner am Drücker waren. Sie sind athletisch auf einem guten Level und stark im Pressing. Man sieht auch den Plan der Kölner, dass sie mit Wucht agieren wollen.“ Der neue Mann an der Seitenlinie der Kölner, Gerhard Struber, hat dem Absteiger eine neue Identität verpasst und sich der Aufgabe angenommen, obwohl die Kölner keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Trotz Auftaktniederlage reist Struber selbstbewusst mit seiner Mannschaft ins Saarland. „Wir wissen, dass Elversberg ein Gegner ist, der daheim auch schon gegen große Gegner gewinnen konnte und deshalb gilt es zu wissen, was wir zu tun haben. Wir wissen, dass sich der Gegner sehr stark über Ballbesitz definiert, das ähnelt ein Stück weit auch dem HSV. Wir müssen dort in allen Phasen das Lenkrad in der Hand haben und engagiert unsere Leistung liefern, dann wird es für Elversberg nicht einfach und für uns, wenn wir alles investieren, umso leichter.“ Dabei legte er sich schon früh fest, dass es keine großen Veränderungen bei der Mannschaft geben wird: „Es wird keine großen Veränderungen an der Startelf geben, vielleicht drehen wir an der ein oder anderen Schraube. Der Kader genießt nach wie vor großes Vertrauen und wir sind jetzt nicht unter Zugzwang personell groß was zu ändern“, sagte Struber bereits zwei Tage vor dem Spiel.
Auch deshalb erwartet Horst Steffen einen starken Gegner – vor dem ihm jedoch nicht Angst und Bange sein wird. Zu oft hat seine Mannschaft bewiesen, dass sie in der Lage ist, größere Mannschaften zu bezwingen: „Wir haben bereits Aufgaben geschafft, bei denen im Vorfeld keiner gedacht hätte, dass wir etwas holen können. So wollen wir auch diesen Spieltag angehen.“ Auch aus dem Spiel in Magdeburg nahm Steffen viele positive Dinge mit: „Wir haben über weite Strecken ein ordentliches Spiel gemacht. Eine halbe Stunde lang hatten wir Schwierigkeiten, uns zu entfalten und mussten viel verteidigen. Aber die Mannschaft hat gekämpft, sich reingeschmissen und war läuferisch sehr gut unterwegs“, sagt Steffen: „Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs auf das, was sie gezeigt haben, aufbauen und sich noch steigern werden.“ Das werden sie müssen – sie können es aber aber auch und haben das in den vergangenen Spielen gegen die großen Namen der 2. Bundesliga auch gezeigt.