Der Maschsee wird am 5. September zum Schauplatz des letzten Kapitels einer Bundesliga-Saison, die für beide HYLO® Teams historisch verlaufen ist. Hannover bietet die schnellste Strecke des Jahres – ein flacher, kompromissloser Sprintkurs, auf dem jede Sekunde zählt und die erste Radgruppe oft über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die Rennen werden dicht, schnell und taktisch anspruchsvoll. Genau der Rahmen, in dem sich Meisterschaften entscheiden.
HYLO® Team Saar: Führung verteidigen, Ruhe bewahren
Mit einem Vorsprung von zwölf Punkten reist das HYLO® Team Saar nach Hannover. Die Ausgangslage ist komfortabel, die Situation im Kader jedoch herausfordernd. Mehrere internationale Großevents – darunter die 70.3‑WM, die WTCS, die U23‑WM und die Super League – sorgen dafür, dass das Team personell deutlich schmaler aufgestellt ist als gewohnt. Dazu kommen zwei verletzte Athleten, von denen einer trotz Einschränkung als Notfallstarter eingeplant werden muss.
Teamleiter Marc Trautmann beschreibt die Lage nüchtern:
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„Wir wollen versuchen, unsere Gesamtführung irgendwie über die Ziellinie zu retten.“
– Marc Trautmann
Die Strategie ist klar: Drei Top‑Athleten sollen vorne punkten und damit die Basis legen, um die Gesamtwertung abzusichern. Ein Platz in den Top 12 der Tageswertung würde rechnerisch reichen – selbst mit einem DNF. Das Ziel, alle Tagessiege der Saison mitzunehmen, rückt unter diesen Umständen in den Hintergrund. Für 2027 soll der Kader wieder breiter aufgestellt werden.
Für das HYLO® Team Saar starten: Emil Holm, Luca Fahrenson, Sebastien Ziekman und Chris Ziehmer.
HYLO® Team Viernheim/Saar: Mit drei Athletinnen ins Finale
Auch die Startgemeinschaft HYLO® Team Viernheim/Saar steht vor einem Finale, das sportlich und organisatorisch anspruchsvoll wird. Sechs Punkte Vorsprung sind ein Polster, aber kein Selbstläufer. Die Personallage ist ähnlich angespannt wie bei den Männern: Voraussichtlich wird das Team nur mit drei Athletinnen antreten können.
Teamleiter Peter Grüber ordnet die Situation ein:
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„Egal wie das Wochenende ausgeht, ist das Jahr 2026 unser erfolgreichstes Bundesligajahr ever.“
– Peter Grüber
Mit Appoline Foltz und Ivana Kuriackova stehen zwei Athletinnen bereit, die im vorderen Feld mitmischen können. Foltz reist als eine der Favoritinnen an – ihr Sieg in Tübingen hat das eindrucksvoll gezeigt. Maria Paulig kommt mit Rückenwind aus dem Allgäu, wo sie ihr bestes Bundesliga‑Ergebnis erzielt hat. Sie wird versuchen, möglichst wenige Punkte auf die Teamkarte zu bringen. Trotz der knappen Besetzung will Viernheim/Saar die Konkurrenz aus Witten und Lüneburg nicht kampflos vorbeiziehen lassen.
Die Strecke: Tempo, Präzision, perfekte Wechsel
Der Maschsee ist ein kompaktes Wettkampfareal, das Zuschauerinnen und Zuschauern beste Sicht bietet. Geschwommen wird direkt im See, die Radstrecke führt flach und schnell entlang der Promenade, bevor die Entscheidung auf der Laufstrecke fällt. Wer die erste Radgruppe erwischt, hat die besten Karten – wer sie verpasst, wird es schwer haben, zurückzufinden. Zusätzlich wird erneut die Sonderwertung „Blitzwechsel“ vergeben.
Zeitplan und Übertragung
Der Finaltag in Hannover bietet zwei hochklassige Rennen hintereinander:
• Start Männer: 14:00 Uhr
• Start Frauen: 15:15 Uhr
Die Rennen der frubiase SPORT 1. Triathlon-Bundesliga in Hannover werden im Livestream sowie auf Sporteurope.TV übertragen.
Der entscheidende Tag am Maschsee
Hannover wird zum Finale, das beide HYLO® Teams noch einmal fordert. Die Ausgangslagen sind unterschiedlich, die Herausforderungen ähnlich. Am Ende könnte ein Tag reichen, um ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr zu krönen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Finaltag am Maschsee und wünschen dem HYLO® Team Saar sowie dem HYLO® Team Viernheim/Saar alles Gute für das Rennen und einen erfolgreichen Saisonabschluss.
