Flutlicht-Highlight: SVE empfängt den 1. FC Nürnberg

Für die SV Elversberg steht zum 15. Spieltag in der 2. Bundesliga das zweite Heimspiel in Folge und erstmals in dieser Saison ein Flutlichtspiel zuhause an. An diesem Freitag, 06. Dezember, empfängt das Team von Trainer Horst Steffen den 1. FC Nürnberg an der Kaiserlinde. Die Partie wird um 18.30 Uhr in der URSAPHARM-Arena angepfiffen.
Auch wenn die Gäste aus Nürnberg auf den ersten Blick nicht vorne dabei sind, lohnt sich der zweite Blick. „Das wurmt uns alle“, sagt Miroslav Klose angesprochen auf die aktuelle Punkteausbeute, die trotz dominanter Auftritte und zahlreicher Torchancen zuletzt gering ausfiel. Mit drei Unentschieden und einer Niederlage wartet der Club seit vier Spielen auf einen Sieg und rutschte dadurch in der Tabelle vom achten auf den zwölften Platz. Wenngleich der Blick beim FCN in dieser Saison stets nach unten gerichtet ist, gibt es trotzdem derzeit keinen Grund zur Sorge. Mit 19 Zählern hat man sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. Ganz anders sieht es hingegen in die andere Richtung aus – was in dieser Saison einzigartig ist. Im bekanntermaßen engen Zweitliga-Feld sind es für den FCN nur vier Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz. „Diese Zweite Liga ist so eng. Da musst du immer wieder viele kleine Dinge anpassen, um konkurrenzfähig zu sein“, so Miroslav Klose. Die Klose-Elf und das Trainerteam arbeiteten daher in der kurzen Woche intensiv daran, für das Auswärtsspiel am Freitag in Elversberg den perfekten Matchplan auszuarbeiten: „Es geht darum, die Fehler des Gegners auszunutzen.“
Wir müssen am Freitag sehr aufmerksam sein, um erfolgreich sein zu können.
Horst Steffen
Vom Tabellenplatz wird auch Horst Steffen in dieser engen Liga nicht geblendet: „Es gibt in der Liga viele Mannschaften, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie in die Spitzengruppe gehören. Dazu zählt auch Nürnberg, deshalb wird es am Freitag wieder eine Hausnummer, die uns erwartet“, sagt Horst Steffen: „Aber wir freuen uns drauf – Gas geben, Kopf ausschalten, loslaufen – und am besten am Ende feiern.“
Gegen den FCN gibt es laut Steffen aber gleichzeitig viele Aspekte zu beachten, um im Heimspiel dagegenhalten zu können. „Es gibt viele Dinge, die Nürnberg gut macht“, sagt der SVE-Trainer: „Sie haben einen sehr ausgeglichenen, gut besetzten Kader mit einer hohen Laufleistung, aber auch Kreativität im vorderen Bereich.“ Der Club konnte zuletzt zwar vier Liga-Spiele in Folge nicht gewinnen, die Siegmöglichkeiten waren jedoch immer da. „Die Ergebnisse waren etwas überraschend, weil eben auch genügend Torchancen da waren, um mehr herauszuholen. Das wissen wir, dementsprechend sind wir vorbereitet“, sagt Steffen. „Nürnberg spielt mittlerweile einen wirklich guten Fußball. In der Anfangsphase der Saison waren sie noch etwas auf der Suche nach der richtigen Formation, aber dass sie diese jetzt gefunden haben, sieht man in den Abläufen. Wir müssen am Freitag sehr aufmerksam sein, um erfolgreich sein zu können.“ Welche Elversberger Spieler am Freitag mitwirken können, ist an der einen oder anderen Stelle dabei noch offen. Auch ein Einsatz von Carlo Sickinger entscheidet sich erst kurzfristig.