Glückliches Unentschieden der SV Elversberg zum Saisonauftakt

Die SV Elversberg startet mit einem torlosen Unentschieden beim 1. FC Magdeburg in die Saison. Nach dem Spielverlauf ist das jedoch ein klarer Punktgewinn. Die Statistik nach 90 Minuten und einer siebenminütigen Nachspielzeit sprach deutlich für den 1. FC Magdeburg. Trotz dieser statistischen Überlegenheit gelang jedoch kein Treffer. Vor 21.469 Zuschauern in der Avnet Arena begann die SVE die neue Zweitliga-Saison mit einem 0:0-Unentschieden, das für den FCM zu wenig und für die SVE nach diesem Spielverlauf sehr glücklich war. Das gab auch SVE-Trainer Horst Steffen zu: „Gerecht würde ich nicht sagen, für uns etwas glücklich. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen mit vielen Situationen, die wir auch für uns entscheiden können. Gehen wir da vielleicht in Führung, wird es auch ein Spiel, das wir für uns entscheiden können“, analysierte Horst Steffen nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit wurde es dann immer schwieriger es zu verteidigen und dementsprechend brauchten wir heute Nicolas und ein wenig Glück, um die Null zu halten. Das Ziel war heute hinten die Null auch zu halten, dann haben wir wenigstens einen Punkt und das ist uns gelungen.“
Gerecht würde ich nicht sagen, für uns etwas glücklich. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen mit vielen Situationen, die wir auch für uns entscheiden können.
Horst Steffen
Somit bleibt die SVE gegen den FCM weiterhin ungeschlagen. Vom Einsatz her kann Steffen seiner Truppe keinen Vorwurf machen, dennoch besteht noch Steigerungspotential: „Alle haben sich versucht einzubringen und wir haben sicherlich noch Potential uns zu entwickeln, das gilt nicht nur explizit für die Neuzugänge, sondern jeder, der auf dem Platz stand, kann am Ende sagen, dass wir sicherlich noch eine Schippe drauflegen können.“ Auf der anderen Seite war Magdeburg-Trainer Christian Titz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, haderte jedoch mit dem Chancenwucher und dem verpassten Sieg: „Das Spiel war anfangs zerfahren, wir haben dann im Laufe des Spiels mehr Kontrolle aufgebaut. Wir hatten nach der Pause mehr Druck aufgebaut. Was uns heute gefehlt hat, war, dass wir ein Tor machen. Dann wäre es ein verdienter Heimsieg geworden. Wichtig war, dass wir in der Defensive wenig zugelassen haben und auch die Art, wie wir für uns Torchancen herausgespielt haben.“ Ähnlich sieht es auch FCM-Verteidiger Marcus Mathisen: „Körperlich waren wir stärker, der Gegner wurde irgendwann müde und wir haben gut gedrückt. Wir hatten Chancen, mindestens ein Tor zu machen. Das Resultat ist enttäuschend. Es ist aber immer ein gutes Gefühl, kein Tor zu kassieren. Aber natürlich wollen wir am Ende drei Punkte. Der Gegner ist glücklicher dran als wir mit dem Ergebnis.“
So geht es dann mit einem Unentschieden im Gepäck wieder nach Hause und am kommenden Samstag erwartet die SVE ein Knallerspiel gegen den 1. FC Köln – zu Hause in der URSAPHARM-Arena.