Heißes Duell in Elversberg: Lautern zu Gast in der URSAPHARM-Arena

Die SV Elversberg geht mit Selbstvertrauen in das Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern. Für Horst Steffen ist ein Spiel gegen den Nachbarn durchaus „etwas Besonderes“.
Am morgigen Samstag steht für die SV Elversberg wieder eins dieser Spiele in der zweiten Liga an, bei denen es einfach ein wenig mehr kribbelt. Um 13:00 Uhr empfängt die SV Elversberg den 1. FC Kaiserslautern in der URSAPHARM-Arena zum Heimspiel am achten Spieltag. „Es ist schon etwas Besonderes, dass wir Lautern empfangen dürfen“, sagt SVE-Trainer Horst Steffen vor dem Nachbarschaftsduell: „Wir freuen uns auf das Spiel.“ Das kann seine Mannschaft auch: Nach dem starken 4:1 Auswärtssieg in der Bundeshauptstadt Berlin gegen die Hertha kann die SVE mit breiter Brust in dieses Spiel gehen. Markus Anfang rechnet auch damit, dass es ein schweres Auswärtsspiel für seine Mannschaft wird: „Man sieht, dass Horst Steffen schon lange dort Trainer ist und dass die Automatismen greifen. Die Elversberger sind eingespielt, da funktioniert vieles“, lobte Anfang die SVE. „Sie werden uns ihr Spiel aufzwingen wollen. Das wird ein intensives Spiel und wir müssen das annehmen. Zudem werden wir in einigen Situationen auch mal leiden und uns wehren und dagegenhalten müssen.“
Es ist schon etwas Besonderes, dass wir Lautern empfangen dürfen.
Horst Steffen
Ähnlich formuliert es auch Horst Steffen. Die beiden engen Spiele aus der vergangenen Saison sind nicht vergessen – und der neue Trainer Markus Anfang hat auch seine eigene Spielidee angepasst: „Markus Anfang hat seine eigene Spielidee im Sommer sicherlich mitgebracht und auch der Mannschaft angepasst. Grundsätzlich ist der Kader von Kaiserslautern ähnlich gut besetzt wie in der Vergangenheit. Wir müssen am Samstag sehr aufmerksam sein und brauchen eine hohe Intensität und Genauigkeit, um die Punkte hierzubehalten.“
Dabei gibt es auf Seiten des FCK schon ein paar sichere Ausfälle: Verzichten muss der FCK auf die verletzten Aaron Opoku, Almamy Touré, Frank Ronstadt, Kenny Prince Redondo und Hendrick Zuck. Fraglich ist zudem das Mitwirken von Ersatztorwart Avdo Spahic. Bei der SVE hingegen hatte unter der Woche eine kleine Erkältungswelle die Mannschaft im Griff: „Wir müssen schauen, wie sich das bis zum Wochenende entwickelt“, so Steffen. Bis zum Anstoß ist noch ein wenig Zeit, Steffen braucht aber für dieses erwartet intensive Spiel Spieler, die „leistungsfähig sind“. Und für diese Spieler soll die Marschroute klar sein: „Wir müssen viel von dem, was wir können, auf den Platz bringen. Kaiserslautern hat viele Facetten des Spiels drauf. Und wir kennen die Wucht, die Lautern entfachen kann – das haben wir im Hinspiel der letzten Saison schon erlebt, und darauf müssen wir gefasst sein. Es wird wahrscheinlich ein 50:50-Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Möglichkeiten bekommen.“ Beide Trainer erwarten also ein intensives Spiel, bei dem es mächtig hin und her gehen kann – Fußballherz, was willst du mehr. Im vergangenen Jahr errang die SVE übrigens einen knappen 2:1 Sieg in der heimischen URSAPHARM-Arena. Das würden auch in diesem Jahr alle wieder unterschreiben.