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Rallye ADAC Mittelrhein: Tarek Hamadeh‑Spaniol bereit für das Sommer‑Highlight

Die Deutsche Rallye Meisterschaft kehrt am 1. und 2. August mit der Rallye ADAC Mittelrhein zurück in die Weinberge der Mosel. Rund um Wittlich erwartet die Teams ein anspruchsvolles Terrain mit schnellen Abfahrten, engen Passagen und viel Historie – ein Schauplatz, der seit Jahren zu den markantesten im DRM‑Kalender zählt.

Starke Ausgangslage nach Klassensieg in Sulingen

Nach dem technisch bedingten Ausfall beim Saisonauftakt im Erzgebirge zeigte Tarek Hamadeh‑Spaniol im April eine eindrucksvolle Antwort. Gemeinsam mit Henry Wichura gewann er bei der ADAC Actronics Rallye Sulingen jede Prüfung der Klasse NC3 und holte einen klaren Klassensieg mit großem Vorsprung. In der DRM‑Nationals‑Wertung liegt Tarek damit wieder voll im Titelrennen und hat weiterhin alle Chancen, seinen Meistertitel zu verteidigen.

Neues Design, neues Kapitel

Zum Mittelrhein‑Lauf tritt Tarek erstmals im komplett folierten Citroën C2R2 Max an. Das neue Design wurde gemeinsam mit HYLO® SPORT entwickelt und markiert den nächsten Schritt im Umstieg auf das leistungsstärkere Fahrzeug. Der C2R2 Max bringt mehr Leistung, ein sequenzielles Getriebe und eine andere Fahrcharakteristik mit sich – ein Paket, das Tarek nach den ersten Tests und dem Erfolg in Sulingen zunehmend in den Griff bekommt.

Die Rallye Mittelrhein: Charakterstrecken mit WM‑Historie

Die Wertungsprüfungen der Rallye Mittelrhein führen durch jene Weinberg‑Passagen, die früher Teil der ADAC Deutschland‑Rallye waren. Das Terrain verlangt präzise Linienwahl, schnelle Rhythmuswechsel und volle Konzentration. Das Starterfeld ist stark besetzt, unter anderem mit Rallyecross‑Weltmeister Johan Kristoffersson, der als Gaststarter für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt.

Ein Blick hinter die Kulissen: Zwischen Schraubenschlüssel und Meisterschaftsdruck

Die Tage vor der Rallye Mittelrhein verliefen für Tarek und sein Team ungewöhnlich intensiv. Nach dem Klassensieg in Sulingen traten am überarbeiteten Getriebe unerwartete Probleme auf, die sich über mehrere Wochen hinzogen. Trotz neuer Komponenten, Experteneinsätzen und zahlreichen Demontagen blieb die Ursache zunächst verborgen. „Wir haben das Getriebe zum sechsten Mal ausgebaut und wirklich jeden Strohhalm gezogen“, beschreibt Tarek die Situation.

Erst am Mittwochabend – weniger als 24 Stunden vor der Abfahrt nach Wittlich – gelang die entscheidende Wende. Das Team identifizierte ein Zahnrad, das optisch und in der Übersetzung identisch wirkte, aber technisch fehlerhaft war. Nach einer finalen Probefahrt über mehrere Dutzend Kilometer war klar: Das Auto läuft wieder.

Mit einem frisch folierten Fahrzeug und einem Team, das buchstäblich bis zur letzten Minute gearbeitet hat, geht Tarek nun in einen der wichtigsten Läufe der Saison.

Ausblick

Die ADAC Rallye Mittelrhein verspricht anspruchsvolle Prüfungen, starke Konkurrenz und eine besondere Atmosphäre in den Weinbergen. Für Tarek Hamadeh‑Spaniol ist es ein Schlüsselwochenende im Kampf um die DRM Nationals – und nach den intensiven Tagen der Vorbereitung ein Start, der mehr Bedeutung trägt als üblich. Wir wünschen Tarek und seinem Team einen erfolgreichen und sicheren Auftritt rund um Wittlich.

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