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Selbstbewusst nach Bochum: Elversberg peilt nächsten Punktgewinn an

Nach dem gelungenen Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg wartet auf die SV Elversberg am Sonntag die erste Auswärtsaufgabe der neuen Zweitliga-Saison. Im traditionsreichen Vonovia-Ruhrstadion trifft die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner auf Bundesliga-Absteiger VfL Bochum, der nach dem Fehlstart in Darmstadt unter Zugzwang steht. Die SVE will ihre kompakte Spielweise erneut auf den Platz bringen – und auch aus Bochum Zählbares mitnehmen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg steht für die SV Elversberg am Sonntag das erste Auswärtsspiel der neuen Zweitliga-Saison auf dem Programm. Im traditionsreichen Vonovia Ruhrstadion trifft das Team von Cheftrainer Vincent Wagner auf den Bundesliga-Absteiger VfL Bochum – und damit auf einen Gegner, der nach einem misslungenen Auftakt auf Wiedergutmachung aus ist.

Der VfL Bochum unter der Leitung von Trainer Dieter Hecking kassierte zum Start eine deutliche 1:4-Niederlage beim SV Darmstadt. Vor allem in der Defensive offenbarte das Team einige Schwächen. Gleich zwei Gegentore fielen nach Standardsituationen, die laut Hecking auf zu passive Verteidigung zurückzuführen waren. Auch Routinier Timo Horn fand nach der Partie deutliche Worte: „Wir sind knallhart auf dem Boden der Tatsachen angekommen und müssen vieles besser machen, um in der 2. Liga zu bestehen.“

Entsprechend intensiv fiel die Trainingswoche der Bochumer aus. Der Ton war rauer, die Analyse deutlich. Hecking verzichtete auf Panik, betonte aber die Notwendigkeit, insbesondere defensiv kompakter aufzutreten. In der Offensive gab es zuletzt personelle Sorgen: Sowohl Philipp Hofmann als auch Moritz Broschinski mussten gegen Darmstadt angeschlagen ausgewechselt werden. Beide konnten ab Mittwoch wieder ins Teamtraining einsteigen und sind am Sonntag wohl einsatzbereit – ebenso wie der zuletzt verletzte Flügelspieler Gerrit Holtmann, der für Schwung über die Außenbahn sorgen soll.

Innenverteidiger Maximilian Wittek blickt dem Heimspiel dennoch optimistisch entgegen: „Wir hoffen natürlich, dass wir mit den Fans im Rücken ein anderes Gesicht zeigen können. Hauptsache, wir holen die drei Punkte.“ Auch Keeper Horn verweist auf die gute Vorbereitung seines Teams – ein Faktor, der dem VfL im weiteren Saisonverlauf noch zugutekommen soll.

Auf Seiten der SV Elversberg ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Bochum zählt nicht nur aufgrund seiner Bundesliga-Erfahrung zu den ambitionierten Mannschaften der Liga, sondern wird nach dem verpatzten Auftakt besonders motiviert auftreten. Gleichzeitig reist die SVE mit Rückenwind an: Der 1:0-Erfolg gegen Nürnberg, erzielt durch einen späten Kopfballtreffer von Maximilian Rohr, brachte nicht nur drei Punkte, sondern auch viel Selbstvertrauen. Die Mannschaft zeigte über weite Strecken der Partie eine abgeklärte und strukturierte Leistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit dominierte die Wagner-Elf das Spielgeschehen.

Trainer Hecking lobte im Vorfeld die spielerischen Qualitäten der SVE: „Sie haben vielleicht nicht mehr diese große individuelle Qualität, aber sie sind spielerisch weiterhin sehr stark, das kann eine knifflige Aufgabe werden.“ Der Umbruch, den Elversberg im Sommer vollzogen hat, ist im Ligavergleich zwar ungewöhnlich groß, doch die ersten 90 Pflichtspielminuten haben gezeigt, dass sich das neue Team bereits gut gefunden hat.

Im Fokus dürfte erneut die Defensivarbeit stehen. Gegen Nürnberg ließ die SVE kaum gefährliche Abschlüsse zu und konnte sich in der Schlussphase auf eine stabile Innenverteidigung und einen glänzend aufgelegten Keeper Nicolas Kristof verlassen. Auch der VAR-Eingriff in der Nachspielzeit, der einen Strafstoß verhinderte, brachte die Mannschaft nicht aus der Ruhe – ein Beleg für die gewachsene Reife im Spiel der Elversberger.

Für die Partie im Vonovia-Ruhrstadion wird es darauf ankommen, die Anfangsoffensive des VfL zu überstehen und selbst aktiv zu bleiben. Bochum hat angekündigt, den „Kampf von Anfang an“ annehmen zu wollen, wie es Wittek formulierte. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein hohes Maß an Disziplin sowie schnelles Umschaltspiel könnten für die SVE der Schlüssel zum Erfolg sein – zumal Bochum im ersten Spiel insbesondere im Zentrum und in der Rückwärtsbewegung anfällig wirkte.

Anstoß ist am Sonntag, 11. August, um 13:30 Uhr. Rund 24.200 Tickets sind bereits verkauft – es dürfte also eine stimmungsvolle Kulisse im Vonovia-Ruhrstadion geben. Die SV Elversberg reist mit dem Ziel an, auch das zweite Spiel der Saison erfolgreich zu gestalten – und dabei weiter wichtige Punkte für einen gelungenen Saisonstart zu sammeln.

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