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Start im Deutschen Tischtennis-Pokal: FCS Tischtennis fordert Dortmund zum zweiten Tanz

Der Deutsche Tischtennis-Pokal meldet sich zurück – und gleich in der ersten Hauptrunde der Saison 2025/26 stehen Begegnungen auf dem Programm, die für jede Menge Spannung sorgen dürften. 16 Teams aus Bundesliga und 2. Liga kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale und damit um einen Platz im Rennen um das Final Four, das im Januar 2026 die erste Titelentscheidung bringt.

Im Mittelpunkt steht dabei auch der 1. FC Saarbrücken Tischtennis. Die Mannschaft von der Saar empfängt am Freitagabend (19. September, 19 Uhr) in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle Borussia Dortmund. Erst wenige Tage zuvor trafen sich beide Teams an gleicher Stelle zum Bundesliga-Duell – mit einem klaren 3:0-Heimsieg für Saarbrücken, der nicht nur den Fehlstart in der Liga korrigierte, sondern auch ein deutliches Ausrufezeichen setzte.

Es ist ein Duell zweier Teams, die sich in den vergangenen Jahren bereits packende Schlagabtäusche geliefert haben. In der Bundesliga ging es oft bis in den Entscheidungssatz, etwa im Herbst 2024, als Saarbrücken in Dortmund einen hauchdünnen 3:2-Auswärtssieg feierte. Damals punktete Darko Jorgić doppelt, während der BVB trotz einer leidenschaftlichen Aufholjagd knapp das Nachsehen hatte. Trainer Evgeny Fadeev sprach im Anschluss davon, dass „nur ganz wenige Punkte gefehlt“ hätten – ein Beleg für die gewachsene Stärke der Dortmunder.

Für Saarbrücken ist das Achtelfinale mehr als nur ein Auftakt. Der Klub zählt seit Jahren zu den festen Größen im Pokal und war regelmäßig im Final Four vertreten. Mit Spielern wie Jorgić und Patrick Franziska sowie nun auch Fan Zhendong verfügt der FCS TT über ein eingespieltes Gerüst, das bärenstark verstärkt wurde. Besonders Fan Zhendong zeigte sich beim Bundesliga-Sieg am Sonntag gegen Dortmund in Topform und begeisterte mit spektakulären Ballwechseln – ein Fingerzeig für das bevorstehende Pokalduell. Entsprechend klar ist das Ziel: Auch in dieser Saison soll der Weg wieder bis nach Neu-Ulm führen, wo Anfang 2026 das Finalturnier steigt.

Doch die Konkurrenz ist groß. Titelverteidiger TTF Liebherr Ochsenhausen eröffnet die Runde gegen Werder Bremen, Rekordsieger Borussia Düsseldorf tritt beim TSV Bad Königshofen an. Dazu warten weitere direkte Bundesliga-Duelle wie Mühlhausen gegen Bergneustadt oder Fulda-Maberzell gegen Grünwettersbach. Besonders reizvoll: Auch Zweitligisten wie der FSV Mainz 05 oder Union Velbert haben sich in der Vorrunde durchgesetzt und wittern nun ihre Chance auf die Sensation.

Der Startschuss für den Deutschen Tischtennis-Pokal verspricht also schon im Achtelfinale packende Partien – und mit dem Heimspiel gegen Dortmund will der 1. FC Saarbrücken TT früh ein Ausrufezeichen setzen. Ob die Rollenverteilung nach dem klaren Bundesliga-Erfolg erneut so deutlich ausfällt, bleibt abzuwarten – doch die Fans können sich sicher sein: In Saarbrücken geht es wie gewohnt bis zum letzten Ballwechsel.

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