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SVE als Favorit im DFB-Pokal in Hildesheim gefordert

Die SV Elversberg startete mit zwei Unentschieden in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Horst Steffen ist aber dennoch zufrieden.

„Meine Mannschaft braucht noch ein bisschen Zeit“, sagte Cheftrainer Horst Steffen bei den Kollegen des Kicker und strahlt damit die Ruhe aus, die es nach zwei sieglosen Partien zum Auftakt gegen Magdeburg und Köln bei der SVE auch geben darf. Zumal gegen die Kölner sogar ein Rückstand gedreht wurde: „Gegen Köln einen Rückstand zu drehen, das ist schon aller Ehren wert“, sagte Horst Steffen. Mit einem Punkt gegen einen der Topfavoriten der Liga könne die SVE glücklich sein. Steffen sieht seine Mannschaft noch lange nicht am Maximum angekommen. „Wir hatten in beiden Spielen Phasen, in denen es ganz ordentlich lief und Phasen, in denen es nicht so lief, wie ich es mir wünsche. Das hat sicherlich damit zu tun, dass der ein oder andere noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Er stellte auch noch weitere Neuzugänge in Aussicht und bat um Geduld: „Es braucht noch ein bisschen Zeit, bis die Abläufe klar und wir eingespielt sind.“ Bis dahin sei er froh über jeden Punkt, den die SVE hole. Jeweils ein Remis gegen Köln und Magdeburg seien eine gute Ausbeute: „Und wir können uns noch weiterentwickeln. Wir haben noch gewaltig Potenzial nach oben.“ Die Leistungsexplosion der zweiten Halbzeit gegen Köln legte das offen: Während in der ersten Halbzeit nur Köln spielte und die SVE auch dank ihres Torhüters Nicolas Kristof noch im Spiel war, so drehte sich das Blatt in der zweiten Halbzeit komplett. Die SVE wirkte spielfreudig, ließ den Kölnern keine Ruhe und spielte nicht nur wegen der Einwechselspieler wie ausgewechselt. Ein Beleg dafür, was diese Mannschaft leisten kann, wenn ein Rädchen in das andere greift. Im nächsten Schritt muss Horst Steffen sich mit seinem Trainerteam nun darum kümmern, diese Leistung über 90 Minuten an den Tag zu legen. Sowohl Neuzugänge als auch mehr gemeinsame Spielzeit sollten dabei helfen. Deshalb kommt auch der DFB-Pokal zur rechten Zeit – um weiter an den Automatismen zu arbeiten.

Als nächstes muss Elversberg nämlich im DFB-Pokal gegen den VfV 06 Hildesheim ran. Dort ist der Zweitligist der klare Favorit: „Dementsprechend ist es eine andere Situation für uns. Wir wollen uns von Woche zu Woche steigern. Wir sind noch nicht am Limit, sodass wir auch in Hildesheim weitere Schritte machen können“, sagte Steffen. Gegen den Oberligisten ist ein Sieg Pflicht. Es wäre das sechste Mal in der Vereinsgeschichte, dass die Saarländer die zweite Runde des DFB-Pokals erreichen. Mit der nötigen Ernsthaftigkeit kann dieses Spiel beides sein: ein weiterer Schritt in Richtung volles Potential und der Schritt in die nächste Runde des Pokals. Beides würden Mannschaft und Trainer gerne sehen – und die Fans sowieso. Nach dem Pokal geht es für die SVE dann in der Liga mit einem Spiel beim Karlsruher SC weiter. Eingespielter und schon einen Schritt näher am Maximum.

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