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Turnier der Meister 2026: Heim-Weltcup in Cottbus – Das Turn-Team Deutschland ist bereit

Wenn Mitte Februar die Lausitz-Arena ihre Türen öffnet, beginnt für die internationale Turnszene ein fester Termin im Kalender: das Turnier der Meister. Vom 19. bis 22. Februar 2026 trifft sich in Cottbus die Weltelite des Gerätturnens zur 49. Auflage des Traditionsturniers, das als FIG-Weltcup seit Jahren Athletinnen und Athleten aus allen Kontinenten anzieht. In diesem Jahr werden 145 Turnerinnen und Turner aus 39 Nationen erwartet – ein starkes Feld, das die Bedeutung des Events unterstreicht.

Für das Turn-Team Deutschland ist der Heim-Weltcup ein wichtiger Gradmesser zu Beginn der Saison. Die Nominierungen stehen fest, und die Mischung aus etablierten Kräften und jungen Talenten verspricht spannende Wettkampftage.

Das deutsche Team der Frauen

Cheftrainer Gerben Wiersma reist mit drei Turnerinnen nach Cottbus. Angeführt wird das Team von Karina Schönmaier (TuS Chemnitz‑Altendorf), die 2025 Europameisterin am Sprung wurde und auch in der Qualifikation zur Heimveranstaltung an ihrem Paradegerät überzeugte. An ihrer Seite stehen Lea Quaas (TuS Chemnitz‑Altendorf) und Madita Mayr (TSV Jetzendorf), beide ebenfalls mit starken Leistungen im Vorfeld.

Quaas zeigte vor allem am Schwebebalken eine stabile Form, während Mayr in Cottbus ihr Weltcup-Debüt geben wird. Die 18‑Jährige hat in den vergangenen Jahren im Juniorinnenbereich auf sich aufmerksam gemacht, unter anderem mit Silber am Balken bei der Jugend-EM 2024 und Bronze am Sprung beim European Youth Olympic Festival 2025. Für sie ist der Start in Cottbus der nächste Schritt im Seniorenbereich.

Die Männer-Riege des Turn-Team Deutschland

Bei den Männern setzt Cheftrainer Jens Milbradt auf ein Trio: Anton Bulka, Elias Jaffer (beide SV Halle) und Tom Schultze (SC Cottbus). Die ursprünglich geplante größere Mannschaft musste verletzungsbedingt reduziert werden, dennoch bringt das Team interessante Perspektiven mit.

Für Jaffer wird es der erste Weltcup-Einsatz seiner Karriere. Bulka sammelte bereits 2025 in Taschkent internationale Erfahrung und erreichte dort die Finals an Barren und Reck. Lokalmatador Schultze kennt die Atmosphäre in der Lausitz-Arena gut: Beim Heim-Weltcup im vergangenen Jahr turnte er sich im Sprungfinale auf Rang sieben. Milbradt hofft, dass die jungen Athleten ihre Entwicklung zeigen und neue Elemente präsentieren können.

Internationale Konkurrenz in Cottbus

Der Deutsche Turner-Bund (DTB) freut sich erneut auf ein Weltklassefeld, das die Bedeutung des Turniers im FIG-Kalender unterstreicht. Auch in diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Bei den Frauen ragt Kaylia Nemour heraus, Olympiasiegerin und Weltmeisterin am Stufenbarren. Ihre technisch anspruchsvollen Übungen machen sie zu einer der meistbeachteten Athletinnen des Wochenendes.

Bei den Männern zählen Artur Davtyan aus Armenien und Artem Dolgopyat aus Israel zu den prägenden Namen. Dolgopyat gilt als Spezialist am Boden und gewann nach seinem Olympiasieg in Tokio auch in Paris eine Medaille. Davtyan gehört seit Jahren zur Weltspitze am Sprung und reist ebenfalls als Medaillenkandidat an.

Zeitplan des Turniers

Donnerstag, 19. Februar 2026

16:30 – 20:00 Uhr Qualifikation I

Frauen: Sprung, Stufenbarren

Männer: Boden, Pauschenpferd, Ringe

Freitag, 20. Februar 2026

16:30 – 20:00 Uhr Qualifikation II

Frauen: Schwebebalken, Boden

Männer: Sprung, Barren, Reck

Samstag, 21. Februar 2026

12:30 – 17:30 Uhr Gerätefinals I

Frauen: Sprung, Stufenbarren

Männer: Boden, Pauschenpferd, Ringe

Sonntag, 22. Februar 2026

13:45 – 17:30 Uhr Gerätefinals II

Frauen: Schwebebalken, Boden

Männer: Sprung, Barren, Reck

Los geht’s in der Lausitz‑Arena

Für das Turn-Team Deutschland ist der Heim-Weltcup eine Gelegenheit, sich früh in der Saison zu präsentieren, neue Elemente zu zeigen und wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln. Die Mischung aus erfahrenen Athletinnen und Athleten sowie Weltcup-Debütanten macht den Auftritt in Cottbus besonders interessant. Die Lausitz-Arena bietet dafür erneut den passenden Rahmen – mit einem Publikum, das traditionell nah am Geschehen ist und die Turnerinnen und Turner durch die Wettkampftage trägt.

Wir freuen uns auf das erste Highlight des Jahres mit den Turnerinnen und Turnern des Deutschen Turner-Bundes.

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