Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Unsere #hylosportler haben in der vergangenen Woche wieder ihr Bestes gegeben. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.
Berliner Heldenreise endet im Champions-League-Finale
Es war das Handball-Highlight zum Abschluss einer bereits historischen Saison für die Füchse Berlin – das TruckScout24 EHF FINAL4 in Köln (14. + 15. Juni 2025), das den Schlusspunkt unter eine Spielzeit setzte, wie sie der Verein zuvor nie erlebt hatte. Zum ersten Mal überhaupt zog der Hauptstadtklub ins Finale der Champions League ein – ein Meilenstein für den Verein und ein unvergessliches Kapitel für die Fans.
Nach einem starken Halbfinalsieg (34:24) gegen HBC Nantes am Samstag in der mit über 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ausverkauften LANXESS arena, qualifizierten sich die Füchse eindrucksvoll für das Endspiel. Dort wartete der SC Magdeburg – und es wurde das erwartete Top-Duell zweier deutscher Top-Teams. Trotz viel Einsatz, großem Kampfgeist und starker Phasen konnten sich die Berliner am Ende nicht durchsetzen. Der SCM entschied das Duell mit 32:26 für sich und sicherte sich den Titel in der Königsklasse.
Doch trotz der Niederlage überwog bei den Berlinern der Stolz: Mathias Gidsel wurde mit 135 Treffern zum besten Torschützen der gesamten Champions-League-Saison, das Team überzeugte durch mannschaftliche Geschlossenheit und bewies im Laufe der Saison, dass es zur europäischen Elite zählt. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft und der Vize-Titel in der Königsklasse markieren eine Spielzeit, die den Verein nachhaltig prägen wird – sportlich wie emotional.
Einen ausführlichen Rückblick zum Final4-Wochenende in Köln gibt’s in den HYLO® News.
Starke Bilanz in China: Paraboccia-Duo überzeugt international
Vom 6. bis zum 15. Juni waren Anita Raguwaran und Boris Nicolai mit der deutschen Paraboccia-Nationalmannschaft beim World Boccia Cup 2025 in Peking im Einsatz – und kehren mit herausragenden Resultaten zurück. In der chinesischen Hauptstadt bewiesen beide einmal mehr, dass sie zur internationalen Spitze zählen. Vor allem Raguwaran sorgte mit ihrer Goldmedaille im Einzel für ein echtes Ausrufezeichen in ihrer Karriere.
Im Einzelwettbewerb der Klasse BC4 dominierte Raguwaran ihre Vorrundengruppe mit drei Siegen und zog souverän ins Halbfinale ein. Dort lieferte sie gegen die favorisierte Lokalmatadorin Cuifang Qi ein mitreißendes Match ab, das sie nach Tiebreak für sich entschied – laut Teamkollege Nicolai „das beste Spiel, das ich je von ihr gesehen habe“. Im Finale wartete mit Yuen Cheung aus Hongkong die aktuelle Weltranglistenzweite. Auch dieses Duell konnte Raguwaran erneut nach Tiebreak für sich entscheiden – Gold für Deutschland! Für die 29-Jährige ist es der bislang größte Erfolg ihrer Karriere im Einzel.
Boris Nicolai hatte in seiner Vorrundengruppe mit starker Konkurrenz zu kämpfen. Zwei Siege und zwei Niederlagen bedeuteten am Ende Platz fünf in der Gesamtwertung – ein Ergebnis, das nicht ganz seinen eigenen Erwartungen entsprach, aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung in den letzten Matches versöhnlich stimmte.
Im anschließenden Pairs-Wettbewerb BC4 (12. – 14. Juni) spielten sich Raguwaran und Nicolai dann gemeinsam bis ins Finale vor. Nach klaren Siegen gegen Kroatien und die Ukraine sowie einer hauchdünnen Niederlage gegen Hongkong ging es im Halbfinale erneut gegen Gastgeber China. Dort bewies das deutsche Duo Nervenstärke und zog mit einem 3:2-Erfolg ins Endspiel ein. Die Revanche gegen Hongkong im Finale gelang allerdings nicht: Die Asiaten präsentierten sich überlegen und holten verdient den Titel. Für Raguwaran und Nicolai blieb Silber – und damit eine tolle Bilanz zum Abschluss der Turnierwoche.
Mit Gold im Einzel und Silber im Team kehrt das Saar-Duo voller Motivation aus China zurück. Der Blick richtet sich nun auf die Europameisterschaft im Juli in Zagreb – der nächste Meilenstein auf dem Weg zu den Paralympics 2028.
Frühe Führung reicht nicht – Canes verlieren auswärts
Am Sonntag (15. Juni 2025), stand für die Saarland Hurricanes in der ERIMA GFL das Auswärtsspiel bei den ifm Razorbacks Ravensburg an. Bei sommerlichen Bedingungen im TSB Stadion geriet das Team aus dem Saarland allerdings früh ins Hintertreffen – und fand im weiteren Spielverlauf nicht mehr zurück in die Spur. Die Partie endete mit 45:20 zugunsten der Gastgeber.
Dabei begann die Begegnung zunächst auf Augenhöhe: Nach einem ersten Touchdown der Razorbacks konterten die Hurricanes mit einem starken Drive, inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion zur eigenen 8:7-Führung. Doch dieser Schwung war nicht von Dauer. Die Defensive der Gastgeber drehte in der Folge spürbar auf und setzte den Canes-Quarterback Walter Kuhlenkamp mehrfach stark unter Druck. Drei Interceptions – darunter eine direkt zum Touchdown – sowie zahlreiche Strafen und Ballverluste sorgten dafür, dass die Offense den Rhythmus nicht mehr fand.
Auch die Defensive der Hurricanes, in den Vorwochen noch stabil, hatte diesmal Schwierigkeiten. Die Razorbacks nutzten die sich bietenden Räume konsequent und legten mit variablen Spielzügen nach. Zur Halbzeit war der Rückstand bereits deutlich, und auch nach der Pause sollte keine entscheidende Wende mehr gelingen.
Für ein kleines Ausrufezeichen sorgte kurz vor Schluss noch Quarterback Janis Kaiser, der nach seiner Einwechslung einen sehenswerten Touchdown-Pass auf Peter Keller warf. Die Two-Point-Conversion misslang zwar, doch dieser Drive war ein Signal für den kämpferischen Charakter des Teams, das sich nie aufgab.
Mit nun zwei Siegen und drei Niederlagen stehen die Saarland Hurricanes aktuell im Mittelfeld der GFL Süd. Die Niederlage war deutlich – aber sie bietet Anlass zur sachlichen Analyse. Rückschritte gehören zum Prozess – entscheidend ist, was man daraus macht.
Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem „Canes Bowl“ in Kiel das nächste Duell – dann trifft das Saar-Team auf den Namensvetter und Sechsten der Nord-Liga, die Kiel Baltic Hurricanes.
Hornets holen sich Selbstvertrauen für das Spitzenduell
Zwei Spiele, zwei Siege: Die Saarlouis Hornets haben am 15. Juni im heimischen Ballpark gegen die Bad Homburg Hornets eine überzeugende Teamleistung gezeigt. Beim sogenannten „Victor’s Military Day“, anlässlich des Veteranentages, stand der Sport klar im Mittelpunkt – und die Gastgeber nutzten den Heimspieltag für zwei klare Erfolge in der 2. Baseball-Bundesliga Süd-West.
Im ersten Spiel des Double-Headers führte Starting Pitcher Yannik Petry souverän durch alle sieben Innings. Der Linkshänder zeigte ein konzentriertes Spiel, ließ kaum etwas zu und hielt die gegnerische Offensive unter Kontrolle. Zwar agierte auch der Pitcher aus Bad Homburg auf gutem Niveau, doch die Saarlouiser Offensive setzte früh Akzente und gab das Spiel zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. Am Ende stand ein ungefährdeter 6:2-Sieg.
Nach einer kurzen Pause ging es im zweiten Spiel mit Jay Bueche auf dem Wurfhügel weiter. Für den US-Amerikaner war es zugleich sein letzter Einsatz für die Hornets – und er verabschiedete sich mit einem starken Auftritt. Gemeinsam mit einer fehlerfreien Feldverteidigung ließ er keinen Run zu. Auch offensiv präsentierte sich das Team spielfreudig und durchschlagskräftig. Dank konstantem Druck und gezielter Ausnutzung der Chancen wurde die Partie bereits im fünften Inning beim Stand von 10:0 vorzeitig durch die „Ten-Run-Rule“ beendet.
Nach diesem Doppelerfolg stehen die Hornets nun mit Rückenwind vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe: Am kommenden Wochenende geht es zu Tabellenführer Mannheim, gegen den man im Hinspiel einen Split erreichen konnte. Erster Pitch dort ist am Samstag, 21. Juni, um 12 Uhr.
Und als wäre der Spieltag nicht schon erfreulich genug gewesen, folgte am Montag die nächste starke Nachricht für den Verein: Zwei Jugend-Spieler der Saarlouis Hornets wurden für die deutsche U12-Nationalmannschaft nominiert! Thore Penke und Moritz Holzhey vertreten Team Deutschland bei der U12-EM in Tschechien bzw. der WM in Taiwan. Ein verdienter Lohn für die kontinuierliche Nachwuchsarbeit im Verein. Mehr zur Nominierung und dem Stolz des Teams gibt’s im aktuellen Instagram-Post nachzulesen.
Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.