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Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie 

Hinter uns liegt eine weitere bewegte Woche mit starken Momenten unserer #hylosportler – wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.

Boccia-Duo schreibt Geschichte: Erste Pairs-Medaille für Deutschland

Bei den Para Boccia Europameisterschaften vom 8. bis 16. Juli 2025 in Zagreb krönten Boris Nicolai und Anita Raguwaran ihre gemeinsame Turnierleistung mit der Silbermedaille im Pairs-Wettbewerb in der Kategorie BC4 – der ersten Team-Medaille bei einer EM oder WM in der Geschichte des deutschen Para Boccia. Nach drei klaren Vorrundensiegen und einem Freilos in der Playoff-Runde setzte sich das deutsche Duo auch im Halbfinale durch und traf im Finale auf die Auswahl aus Großbritannien. In einem hochklassigen Duell unterlagen Nicolai/Raguwaran knapp mit 3:5, sicherten sich aber mit dem zweiten Platz eine Premiere für das deutsche Boccia-Nationalteam.

Für Boris Nicolai war es bereits die zweite Medaille des Turniers – zuvor hatte er sich mit einem 6:0-Erfolg im Spiel um Platz drei die Bronze-Medaille im Einzel gesichert. Anita Raguwaran hatte dort das Viertelfinale erreicht. Mit dem Silber im Pairs-Wettbewerb stellen die beiden #hylosportler die bisher beste EM-Bilanz eines deutschen Teams auf und unterstreichen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit.

DTB-RSG-Erfolge auf zwei Bühnen – World Cup & World University Games 

RSG-Weltcup in Mailand – Varfolomeev mit Gold und Silber

Vom 18. bis 20. Juli 2025 fand in Mailand das vierte Event der FIG World Cup-Serie in der Rhythmischen Sportgymnastik statt – ein wichtiger Zwischenstopp für das Turn-Team Deutschland auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Rio. Olympiasiegerin Darja Varfolomeev zeigte sich erneut als stabile Säule des DTB-Kaders und gewann Silber im Mehrkampf sowie Gold in der Einzelentscheidung mit dem Ball. Ihre Darbietung mit dem Ball überzeugte mit 30,30 Punkten und sicherte ihr den Sieg vor Stiliana Nikolova (BUL) und Tara Dragas (ITA).

Im Mehrkampf setzte sich Varfolomeev mit vier fehlerfreien Übungen auf Rang zwei (117,45 Punkte) und zog als Vorkampfbeste mit Band und Keulen in weitere Finals ein. Dort verhinderten kleine Unsicherheiten weitere Medaillen – mit den Keulen (28,40) und dem Band (28,10) wurde sie jeweils Vierte, mit dem Reifen (27,55) Sechste. Ihr eigenes Fazit: Noch nicht in perfekter Form, aber zufrieden mit dem Verlauf und motiviert für den nächsten Auftritt in Cluj.

Auch Viktoria Steinfeld, ebenfalls vom TSV Schmiden, überzeugte und erreichte mit dem Ball das Finale, wo sie mit 28,05 Punkten Platz sieben belegte. In der Mehrkampfwertung landete sie auf Rang 15, Lada Pusch wurde 18. und verpasste die Keulen-Finals denkbar knapp.

Die DTB-Gruppe mit Melanie Dargel, Olivia Falk, Anja Kosan, Helena Ripken, Anna-Maria Shatokhin und Emilia Wickert konnte sich diesmal nicht für die Finals qualifizieren – sowohl mit fünf Bändern als auch mit drei Bällen und zwei Reifen blieben sie deutlich hinter dem Spitzenfeld. Teamchefin Isabell Sawade zeigte sich dennoch zuversichtlich und sprach von wichtigen Erkenntnissen und einer neuen Chance beim Challenge Cup in Cluj am folgenden Wochenende.

DTB-Gymnastinnen setzen Ausrufezeichen bei World University Game

In Essen fanden vom 18. bis 20. Juli die RSG-Wettkämpfe der FISU World University Games Rhine-Ruhr 2025 statt. Für das Turn-Team Deutschland endeten sie mit einer Premiere: Margarita Kolosov (SC Potsdam) sicherte sich Gold im Ballfinale und schrieb damit Geschichte – es war die erste deutsche Goldmedaille in dieser Disziplin bei den World University Games. Mit einer ausdrucksstarken Übung zu „Boogie Wonderland“ holte sie sich mit 28,200 Punkten den Sieg vor Alina Harnasko (AIN), die sie um 0,050 Punkte distanzierte.

Besonders war die Konstellation auf dem Podium: Anastasia Simakova, ebenfalls vom SC Potsdam, gewann Bronze im Ballfinale und später Silber mit dem Reifen. Damit erzielten die beiden die bislang besten deutschen Resultate bei dieser Universiade in der Rhythmischen Sportgymnastik. 

Die weiteren DTB-Starterinnen konnten sich im Mehrkampf nicht unter den besten Zehn platzieren – Kolosov selbst wurde dort 15., zeigte aber im Gerätefinale ihr volles Können. Das Turn-Team Deutschland setzt damit ein starkes Signal in Richtung der kommenden Weltmeisterschaften und zeigt, wie sich Studium und Spitzensport produktiv kombinieren lassen.

Hornets stechen doppelt – Deutlicher Doppelsieg in Bad Homburg

Am Sonntag (20. Juli 2025) war es wieder so weit: Doubleheader-Zeit für die Saarlouis Hornets – diesmal auswärts bei den Namensvettern, den Bad Homburg Hornets. Im Taunus-Baseballpark legte das Team aus Saarlouis eine souveräne Vorstellung hin und entschied beide Spiele deutlich für sich. Dabei zeigte die Mannschaft erneut ihre Offensivkraft, variable Schlagtechnik und stabile Pitching-Leistungen.

Spiel 1: Frühe Entscheidung – Angriffswelle im dritten Inning 

Im ersten Spiel überrollte Saarlouis den Gastgeber bereits im dritten Inning mit acht Runs und ließ keinen Zweifel am Spielverlauf aufkommen. Insgesamt punktete das Team 14 Mal und ließ nur einen Gegentreffer zu. Besonders auffällig: 14 Walks und starke Plate-Disziplin. Endstand: 14:1 für Saarlouis.

Spiel 2: Konsequent nachgelegt 

Auch in Spiel 2 blieben die Saarlouis Hornets dominant. Diesmal punktete das Team konstant über mehrere Innings hinweg – besonders im sechsten Inning mit vier Runs zum Endstand. Während die eigene Offensive zwölf Hits produzierte, blieben die Gastgeber ohne eigenen Hit – ein seltener statistischer Moment im Baseball. Endstand: 11:1 für Saarlouis.

Tatsunori Toguchi und David Reichertz überzeugten offensiv mit zahlreichen Hits und Runs, während Yannik Petry und Peter Mick auf dem Mound für Stabilität und zwei verdiente Siege sorgten. Besonders bemerkenswert: Mick ließ in sechs Innings keinen einzigen gegnerischen Hit zu.

Mit den beiden Siegen festigt Saarlouis Platz 3 in der Tabelle und beweist einmal mehr: Das Team ist im Hochsommer nicht nur konditionell stark, sondern auch taktisch clever aufgestellt. Die Mischung aus aggressivem Baserunning, disziplinierter Plate-Arbeit und stabiler Pitching-Rotation macht die Hornets weiterhin zu einem der heißesten Anwärter im Kampf um die Spitze.

Am Samstag (26. Juli) empfangen die Hornets zum letzten Heimspiel der regulären Saison den Tabellenzweiten Mannheim Tornados – Playoff-Stimmung garantiert!

Saarland Hurricanes verlieren Schlüsselspiel gegen Berlin Rebels

Am Samstag (19. Juli 2025) mussten sich die Saarland Hurricanes in der erima German Football League (GFL) im Hermann-Neuberger-Stadion den Berlin Rebels mit 22:35 geschlagen geben – eine bittere Heim-Niederlage im Rennen um die Playoff-Plätze.

Start mit vertaner Chance 

Die Offense kam zwar mehrfach in die Nähe der Endzone, doch Punkte blieben im ersten Durchgang für die CANES aus. Die Rebels hingegen nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und lagen zur Halbzeit mit 21:0 in Führung. Vor allem der Berliner Runningback Nazar Bombata dominierte das Spielgeschehen mit über 240 Yards auf dem Boden.

Späte Antwort – zu spät für die Wende 

Nach der Pause fanden die Hurricanes besser ins Spiel. Quarterback Walter Kuhlenkamp erzielte drei Touchdowns, darunter ein sehenswerter Pass auf Evan Liggett. Auch Receiver Spencer Corona überzeugte mit zehn Catches für 181 Yards und einem Touchdown. Dennoch blieben die Gäste aus Berlin über die gesamte Spielzeit effizient und abgeklärt.

Die Hurricanes verpassten damit die Chance, in der Tabelle Boden gutzumachen. Mit nun fünf spielfreien Wochen vor der Brust bleibt Zeit zur Analyse – drei Spiele bleiben noch, um das Ziel „Playoff-Teilnahme“ zu erreichen.

HYLO® Team Saar mit Punktverlust – Frauen-Team punktet stark

Beim zweiten Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga am 20. Juli 2025 in Tübingen musste das HYLO® Team Saar einen ungeplanten Dämpfer hinnehmen. Auf der Sprintdistanz entlang des Neckarufers war der Start zunächst vielversprechend: Im Wasser kamen Deri McCluskey und Oliver Turner leicht vor Valentin Wernz und Johannes Vogel aus der Wechselzone, alle vier sortierten sich in der Verfolgergruppe hinter einer führenden Fünferformation ein. Doch bereits am ersten Anstieg nach dem Wechsel sprang bei Turner die Kette ab, später streikte die Schaltung – das Rennen war für ihn vorzeitig beendet. Damit zählten die Platzierungen der verbliebenen drei Athleten für das Teamranking.

Wernz sicherte sich mit Platz 6 erneut eine Top-Ten-Position. McCluskey feierte bei seinem Bundesliga-Debüt mit Rang 26 einen gelungenen Einstand. Vogel musste nach einem Sturz beim Wechsel aufs Laufen mit Knieproblemen kämpfen und erreichte das Ziel abgeschlagen auf Platz 53. Mit der Platzziffersumme 85 landete das HYLO® Team Saar auf Platz 10 der Tageswertung und rutscht in der Gesamtwertung auf Rang drei hinter Süßen und Berlin zurück.

In der Frauenkonkurrenz lief es besser. Das HYLO® Team Viernheim/Saar zeigte ein deutlich stabileres Rennen. Die Französin Appoline Foltz sprintete in 55:32 Minuten auf Platz zwei und holte erstmals ein Bundesliga-Einzelpodium. Chiara Göttler (18), Marielle Bouchti (20) und Maria Paulig (41) rundeten das Ergebnis ab und sicherten ihrem Team Rang zwei in der Tageswertung – auch in der Gesamtwertung belegt das Quartett Platz zwei.

Das nächste Bundesliga-Rennen steht bereits fest: Am 2. August (Frauen, 10:30 Uhr) und 3. August (Männer, 10:25 Uhr) geht es in Dresden weiter jeweils live im TV im Rahmen der FINALS 2025.

Max Dehning mit Platz sechs bei U23-EM in Bergen

Vom 17. bis 20. Juli 2025 traf sich Europas Leichtathletik-Nachwuchs zu den U23-Europameisterschaften in Bergen, Norwegen. Für Max Dehning (LG Offenburg) war der Wettbewerb ein Spiegelbild einer durchwachsenen Saison. Nach der Qualifikation, in der er erstmals seit längerer Zeit schmerzfrei werfen konnte, stand Hoffnung im Raum – auf Stabilität, auf einen guten Wettkampftag. Doch im Finale am Folgetag blieb die Leistung hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Sein bester Versuch landete bei 74,85 Metern, was am Ende Platz sechs bedeutete. Dehning selbst sprach von fehlender Kontrolle und einem Wurf „nur aus dem Arm“ – eine ehrliche Einschätzung, die zeigt, wie schwer es aktuell fällt, konstante Technik und Form zusammenzubringen. Mit einem Umfeld- und Trainerwechsel im Rücken sowie der Nachwirkung einer Fußoperation befindet er sich in einem sportlich wie strukturell anspruchsvollen Umbruch. Die U23-EM war nicht der Durchbruch, aber eine ehrliche Standortbestimmung auf internationalem Niveau.

SVE hält mit – Bundesliga-Test bringt Rhythmus und Erkenntnisse 

Am Samstag (19. Juli 2025) absolvierte die SV Elversberg zwei Wochen vor dem Zweitliga-Start ihren nächsten Härtetest – beim Bundesligisten TSG Hoffenheim. Die Partie wurde in Zuzenhausen über 2 × 60 Minuten ausgetragen und endete mit einem 2:5 aus Sicht der SVE. Dabei spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider: Das Team von Vincent Wagner startete druckvoll, ging durch Jason Ceka nach drei Minuten in Führung und hatte in der Anfangsphase weitere Chancen, den Vorsprung auszubauen.

Nach dem Hoffenheimer Ausgleich durch Ex-Elversberger Muhammed Damar (40.) verpasste Filimon Gerezgiher mit einer Großchance das mögliche 2:1. Stattdessen konterte Hoffenheim und drehte das Spiel. Im zweiten Durchgang brachte Frederik Schmahl per Kopfball nach Freistoß das 2:2, doch Hoffenheim nutzte in der Schlussphase Konter und individuelle Qualität, um das Spiel endgültig zu entscheiden.

Die Leistung der SVE war insgesamt stabil – auch die Jugendspieler Tyler Notarrigo, Louis Westrich und Denis Hellhorn bekamen Einsatzzeit. Trotz der hohen Endzahl bleibt der Test gegen den Erstligisten ein wertvoller Gradmesser. Nächster Auftritt: Die SVE trifft am 26. Juli bei der Saisoneröffnung in der URSAPHARM-Arena auf Fortuna Sittard.

HG Saarlouis mit souveränem Testspielsieg gegen Süd-Drittligist Oftersheim

Am Sonntag (20. Juli 2025), absolvierte die HG Saarlouis ihr zweites Vorbereitungsspiel der Sommerphase und überzeugte mit einem 35:26-Start-Ziel-Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen aus der Süd-Staffel der 3. Liga. In der Stadtgartenhalle präsentierte sich das Team von Jörg Lützelberger in weiter verbesserter Form – trotz der Abwesenheit einiger Leistungsträger (u. a. Weißgerber, Kunkel, Becker und Kuroschkin). Insbesondere die aggressive Deckung, stabilisiert durch Torhüter Michel Fiedler, und ein dynamisches Angriffsspiel mit variabler Rückraumstruktur prägten den ersten Durchgang.

Die frühe 5:0-Führung zwang den Gästecoach rasch zur Auszeit, doch Saarlouis blieb dominant. Philipp Kockler zeigte sich treffsicher, Hubert Kornecki überzeugte mit zwei Gegenstoßtoren, und Elyas Noh war mit neun Treffern (davon zwei Siebenmeter) bester Torschütze. Auch Torhüter Daniel Schlingmann stabilisierte das Spiel in der zweiten Hälfte. Mit hohem Tempo, klarer Spielstruktur und kontrollierter Defensive behauptete die HGS ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Der nächste Härtetest folgt bereits am Mittwoch, um 19:30 Uhr – dann empfängt die HGS den Ligakonkurrenten TV Homburg erneut in der heimischen Stadtgartenhalle in Saarlouis. 

Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.

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