Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Mit ihren Auftritten setzten die #hylosportler in der vergangenen Woche erneut sportliche Zeichen. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.
SV Elversberg – Entscheidung vertagt nach 1:3 in Düsseldorf
Am Sonntag (10. Mai 2026) erlebte die SV Elversberg in der Merkur Spiel‑Arena einen dieser Tage, an denen Fußball seine eigene Logik schreibt. Die Ergebnisse der Konkurrenz hatten die Ausgangslage fast surreal geöffnet: Hannover ließ Punkte liegen, Paderborn ebenso – die Tür Richtung Bundesliga stand weit offen. Ein Sieg in Düsseldorf hätte die SVE in eine Position gebracht, in der der größte Moment der Vereinsgeschichte greifbar gewesen wäre.
Doch das Spiel nahm früh eine andere Richtung. Düsseldorf spielte im Abstiegskampf mit enormer Wucht, während Elversberg selten in die Tiefe kam. Das 0:1 fiel nach einer unglücklichen Abfälschung, kurz vor der Pause erhöhte die Fortuna auf 2:0. Direkt nach Wiederbeginn folgte das 3:0, ehe die SVE in der Nachspielzeit noch zum 1:3 traf.
Trotz allem blieb der Blick nach dem Abpfiff klar. „Wir kommen gut ins Spiel, ohne aber große Chancen zu haben. Gegen das Mann‑gegen‑Mann waren wir etwas zu statisch. Da hat uns die Dynamik gefehlt“, sagte Trainer Vincent Wagner – eine nüchterne, aber treffende Einordnung. Und gleichzeitig die Erinnerung daran, dass die Saison nicht in Düsseldorf entschieden wurde.
Wir kommen gut ins Spiel, ohne aber große Chancen zu haben. Gegen das Mann‑gegen‑Mann waren wir etwas zu statisch. Da hat uns die Dynamik gefehlt“
Trainer Vincent Wagner
Denn die Ausgangslage bleibt außergewöhnlich: Mit einem Heimsieg am letzten Spieltag kann Elversberg den Aufstieg in die Bundesliga aus eigener Kraft perfekt machen. Die Chance ist nicht kleiner geworden – sie wurde nur um eine Woche verschoben.
Den ausführlichen Spielbericht gibt es im HYLO® NEWS‑Beitrag.
Am Sonntag (17. Mai 2026, 15:30 Uhr) folgt das Saisonfinale in der URSAPHARM‑Arena gegen Preußen Münster.
Saarland Hurricanes – Auftakt im Ellenfeld mit vielen neuen Eindrücken
Der Home Opener im Neunkircher Ellenfeldstadion vergangenen Samstag (9. Mai 2026) markierte für die Saarland Hurricanes weit mehr als nur den Start in die neue Saison der effect® ENERGY GFL. Vor über 1100 Zuschauerinnen und Zuschauern präsentierte sich ein Team, das sich mitten in einem tiefgreifenden Umbruch befindet – mit neuen Coaches, vielen frischen Gesichtern und einer Offense, die in Phasen bereits erkennen ließ, wohin sich diese Mannschaft entwickeln kann. Am Ende stand ein 14:45 gegen die ifm Razorbacks Ravensburg, doch das Ergebnis erzählt nur einen Teil des Abends.
Die Partie startete ausgeglichen, beide Defenses setzten früh Akzente. Nach dem 0:7 fanden die Hurricanes schnell Antworten: Das vertikale Passspiel kam besser ins Rollen, Norman Douglas Jr. brachte Tempo ins Angriffsspiel und der Touchdown zum 7:7 zeigte das vorhandene Potenzial. Auch Neuzugang Joshua Youngblood setzte mit seinem schnellen Score zum 14:21 ein erstes Ausrufezeichen. Bis zur Pause blieb das Spiel offen, doch nach dem Seitenwechsel nutzte Ravensburg die Fehler konsequent, stellte sich defensiv besser ein und zog davon. Die Hurricanes hielten an ihrer Energie fest, fanden aber keinen konstanten Rhythmus mehr.
Trotz der Niederlage bleibt der Eindruck eines Teams, das Charakter zeigt und Potenzial besitzt. Die Atmosphäre im Ellenfeld, die Unterstützung der Fans und die vielen neuen Impulse auf dem Feld machten deutlich, dass dieser Weg Zeit braucht – aber Perspektive hat.
Weiter geht es am Samstag (23. Mai 2026, 16:00 Uhr) erneut im Ellenfeldstadion gegen die Schwäbisch Hall Unicorns.
Saarlouis Hornets – Split in Mainz nach zwei völlig unterschiedlichen Spielen
Der Doubleheader am Sonntag (10. Mai 2026) in Mainz brachte für die Saarlouis Hornets zwei Spiele, die kaum gegensätzlicher hätten verlaufen können. Im ersten Duell dominierte die Offensive von Beginn an das Geschehen: Mit zahlreichen harten Kontakten, vielen Extra‑Base‑Hits und einem weiteren Home Run von Alex Kharabian setzte sich das Team früh ab und gewann nach sechs Innings per Mercy Rule mit 24:5. Auf dem Mound kontrollierte Yannik Petry die Partie über die komplette Distanz und ließ den Athletics kaum Raum für eigene Akzente.
Spiel zwei entwickelte sich anschließend zu einem defensiv geprägten Pitcher‑Duell. Peter Mick hielt die Begegnung über vier Innings eng, David Reichert knüpfte daran an – doch drei Runs der Gastgeber reichten, um das Spiel kippen zu lassen. Die Hornets fanden offensiv nicht den Schwung aus dem ersten Spiel und mussten sich erstmals in dieser Saison ohne eigenen Run geschlagen geben. Trotz des 0:4 bleibt der Gesamteindruck positiv: Die Mannschaft nimmt wichtige Erkenntnisse mit und bleibt im Rennen um die Tabellenspitze.
Weiter geht es am Samstag (16. Mai 2026, 12:00 Uhr) mit dem Auswärts‑Doubleheader bei Tabellenführer Mannheim Tornados.
Füchse Berlin – Europacup‑Drama und starker Liga‑Auftritt in einer intensiven Woche
Am Mittwochabend (6. Mai 2026) erlebte die Max‑Schmeling‑Halle ein Viertelfinal‑Rückspiel der Machineseeker EHF Champions League, das an Spannung kaum zu überbieten war. Die Füchse mussten nach dem knappen Hinspiel‑Ergebnis gegen One Veszprém HC gewinnen – und lieferten. Berlin setzte früh Akzente, verteidigte die Führung mit hoher Energie und rettete ein 31:30 ins Ziel. Im anschließenden Siebenmeterwerfen entschieden dann Nervenstärke und ein starker Dejan Milosavljev die Partie. Mathias Gidsel verwandelte den letzten Wurf zum 35:33 und sicherte den erneuten Einzug der Hauptstädter ins TruckScout24 EHF FINAL4. Trainer Nicolej Krickau brachte die Stimmung auf den Punkt: „Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, nach Köln zu fahren. Wir sind überglücklich.“
Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, nach Köln zu fahren. Wir sind überglücklich.
Trainer Nicolej Krickau
Nur wenige Tage später, am Sonntagnachmittag (10. Mai 2026), wartete in der DAIKIN Handball‑Bundesliga der THW Kiel. Trotz der intensiven Europapokalwoche trat Berlin stabil auf, führte über weite Strecken und entschied die Partie in der Schlussphase mit einem 7:1‑Lauf. Das 35:28 war ein klares Zeichen dafür, wie gefestigt die Mannschaft aktuell auftritt – getragen von Milosavljev im Tor (mit 15 Paraden) und einer variablen Offensive um Gidsel, Freihöfer und Lichtlein.
Mit diesen beiden Erfolgen behaupten die Füchse ihre starke Position in der Liga und stehen gleichzeitig erneut unter den besten vier Teams Europas.
Weiter geht es nach der Länderspielpause am Donnerstag (21. Mai 2026, 19:00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Hannover‑Burgdorf in der Max‑Schmeling‑Halle.
BIKE AID – Starker Auftritt bei der Tour of Hellas
Von Mittwoch bis Sonntag (6.–10. Mai 2026) war BIKE AID bei der Tour of Hellas in Griechenland im Einsatz – einer fünftägigen Rundfahrt der Kategorie UCI 2.1, die dem Team erneut internationale Sichtbarkeit verschaffte. Direkt zu Beginn setzte Kristiāns Belohvoščiks ein klares Zeichen: Mit zwei dritten Plätzen auf den ersten Etappen sprintete er jeweils aufs Podium und knüpfte nahtlos an seine Erfolge der Vorwoche an. Am Ende der 863,8 Kilometer langen Rundfahrt rollte das Rennen in Athen ein – und Belohvoščiks trug das rote Trikot des besten Sprinters. Vom Gelben Trikot in Benin zum Sprinterkönig in Griechenland: Für den Letten markieren diese Wochen eine herausragende Phase seiner Karriere.
Auch die jungen Fahrer rückten in den Fokus. Der 19‑jährige Eritreer Nahom Efriem zeigte bei seinen ersten Renntagen im Profi‑Peloton mehrfach seine Klasse und bestätigte, dass BIKE AID erneut ein großes Talent entdeckt haben könnte. In der Gesamtwertung hielt Even Yemane trotz einer durch Regen und Stürze geprägten Bergetappe stark dagegen und beendete die Rundfahrt als Zwanzigster – ein solides Ergebnis für den erst 20‑Jährigen.
Nach der Tour of Hellas bleibt BIKE AID im Mai weiter im Rennrhythmus. Bereits am Mittwoch beginnt die Flèche du Sud (13.–17. Mai 2026) in Luxemburg, bevor am Wochenende mit „Rund um Köln“ eines der größten deutschen Eintagesrennen wartet.
DTB‑Athleten überzeugen beim World Challenge Cup in Bulgarien
Beim FIG World Challenge Cup in Varna (7.–10. Mai 2026) präsentierte sich das Turn‑Team Deutschland mit starken Leistungen und kehrte mit zwei Silbermedaillen aus Bulgarien zurück. Die Veranstaltung an der Schwarzmeerküste bot dem Team wichtige internationale Wettkampfpraxis – und gleich mehrere Finalteilnahmen.
Am Samstag turnte Artur Sahakyan an den Ringen auf Rang zwei und bestätigte seine Rolle als einer der stabilsten deutschen Spezialisten an diesem Gerät. Mit 13,566 Punkten musste er sich nur Artur Avetisyan aus Armenien geschlagen geben. Trainer Sven Sixtus ordnete die Leistung klar ein: „Artur hat an den Ringen bestätigt, wovon man ausgehen konnte. Er hat ebenfalls noch einmal besser geturnt als in der Qualifikation.“
Artur hat an den Ringen bestätigt, wovon man ausgehen konnte. Er hat ebenfalls noch einmal besser geturnt als in der Qualifikation.
Trainer Sven Sixtus
Am Sonntag folgte die zweite Silbermedaille durch Timo Eder am Reck. Mit 13,666 Punkten belegte er Platz zwei hinter Lokalmatador Daniel Trifonov, der bei gleicher Punktzahl aufgrund der besseren Ausführung gewann. Zuvor hatte Eder bereits die Finals am Boden und Barren erreicht und dort solide Platzierungen geholt. Sixtus lobte besonders seine Entwicklung am Barren: „Timo hat am Barren wieder eine Top‑Leistung abgeliefert, die Schwierigkeit noch einmal erhöht und die Übung durchgeturnt.“
Der dritte deutsche Starter, Anton Bulka, verpasste zwar die Finals, sammelte aber wertvolle internationale Erfahrung und zeigte phasenweise sein Potenzial.
Mit zwei Podestplätzen und insgesamt vier Finalteilnahmen setzt das Turn‑Team Deutschland seine positive Entwicklung im internationalen Frühjahr fort.
Enge Partien prägen die Woche des „German Giant“
Vergangenen Montag und Dienstag (4.–5. Mai 2026) stand für Gabriel Clemens in der Halle 39 in Hildesheim der nächste Pro‑Tour‑Block der PDC Players Championship an. Zwei Turniere, zwei unterschiedliche Verläufe – aber am Ende ohne den erhofften Durchbruch.
Beim Players Championship 13 erwischte es Clemens direkt zum Auftakt. Gegen Tommy Morris startete er gut, erspielte sich eine 3:1‑Führung, doch anschließend fanden die Checkdarts nicht mehr ihr Ziel. Morris drehte die Partie und der „German Giant“ musste sich mit 3:6 geschlagen geben.
Einen Tag später lief es zunächst stabiler: Beim Players Championship 14 setzte sich Clemens in Runde 1 in einem engen Match gegen Ryan Joyce durch und überstand sogar Matchdarts. In Runde 2 folgte jedoch das Aus. Gegen Joe Hunt blieb die Partie ohne Breaks, am Ende entschied ein 22‑Darter im Decider zugunsten des Engländers.
Am Freitag (8. Mai 2026) ging es für Clemens weiter nach Graz zu den Elten Safety Shoes Austrian Darts Open – einem European‑Tour‑Einsatz. Auch dort blieb der erhoffte Schritt nach vorn aus. Gegen Ryan Joyce hielt Clemens das Match bis zum 2:2 offen, verpasste anschließend mehrere Chancen auf hohe Finishes und musste sich schließlich mit 3:6 verabschieden. Die Möglichkeiten waren da, doch das Timing fehlte.
Für Clemens geht es nun ohne Pause weiter: Bereits am Dienstag und Mittwoch (12.–13. Mai 2026) stehen in der Mattioli Arena in Leicester die Players Championship 15 & 16 an.
SuperMoto IDM – Saisonstart in Wittgenborn mit starken Eindrücken
Am Wochenende (9.–10. Mai 2026) eröffnete die Internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft auf dem Vogelsbergring ihre neue Saison. Der kompakte Kurs in Wittgenborn bot wie gewohnt kurze Wege, volle Zuschauerbereiche und eine Atmosphäre, die den Auftakt sofort auf Wettkampfniveau hob.
In der S1‑Klasse setzte Colin Beischroth im ersten Lauf das erste Ausrufezeichen: Der Honda‑Pilot gewann souverän und kontrollierte das Rennen über die gesamte Distanz. Im zweiten Lauf drehte Jan Dominik Deitenbach auf und holte sich den Sieg vor Bernhard Hitzenberger, während Beischroth als Dritter erneut auf dem Podium stand.
In der S2 dominierte Leonard Blauschek das Wochenende. Der KTM‑Fahrer gewann beide Läufe mit starker Pace und der jeweils schnellsten Rennrunde. Dahinter etablierten sich Sebastian Høgsberg Jensen und Janik Tschopp als engste Verfolger.
Abseits der Ergebnisse zeigte Wittgenborn einmal mehr, warum der Saisonstart hier Tradition hat: volle Tribünen, enge Duelle, Offroad‑Passagen mit Stadiongefühl und durchgehend starke Unterstützung für alle Klassen.
Alle Resultate des Wochenendes gibt es auf supermotoidm.de/wittgenborn‑1.
Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.