Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Für die #hylosportler brachte die jüngste Woche packende Wettbewerbe und starke Leistungen auf vielen Bühnen. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.
1. FC Saarbrücken Tischtennis vollendet das Triple beim Final4 in Frankfurt
Am Finalwochenende in Frankfurt (30.–31. Mai 2026) setzte der 1. FC Saarbrücken Tischtennis den Schlusspunkt unter eine Saison, die für den Verein einen neuen Maßstab setzt. Beim erstmals ausgetragenen Liebherr TTBL Final4 in der Süwag Energie ARENA holte sich der FCS Tischtennis nach Pokal und Champions League auch die Deutsche Meisterschaft und vollendete damit das historische Triple.
Im Halbfinale am Samstag behauptete sich Saarbrücken mit 3:1 gegen Werder Bremen und zog souverän ins Endspiel ein. Dort wartete am Sonntag Rekordmeister Borussia Düsseldorf. Der FCS zeigte erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung: Fan Zhendong gewann beide Einzel, Patrick Franziska entschied ein Schlüsselmatch gegen Anton Källberg für sich, und am Ende stand ein 3:1‑Erfolg, der den Saarländern den dritten Titel der Saison sicherte.
Für Fan Zhendong und Darko Jorgic war es zugleich der letzte Auftritt im FCS‑Trikot – ein Abschied, der kaum passender hätte ausfallen können.
Alle Hintergründe, Stimmen und Details zum historischen Wochenende findet ihr im ausführlichen Newsbeitrag unter hylo.sport.
HYLO® Team Saar – Erfolgreicher Bundesliga‑Auftakt im Kraichgau
Am Samstag (30. Mai 2026) startete das HYLO® Team Saar im Kraichgau in die neue Saison der 1. Triathlon‑Bundesliga und legte direkt einen überzeugenden Auftakt hin. Im Staffel‑Format am Hardtsee setzte sich das Team gegen starke Konkurrenz durch und holte den Tagessieg, der zugleich ein wichtiges Signal im Titelkampf darstellt.
Mit den Neuzugängen Justus Töpper und Luca Fahrenson, Nachwuchstalent Sebastian Ziekmann und Schlussstarter Jaspar Ortfeld ging das Team selbstbewusst ins Rennen. Töpper eröffnete das Vierer‑Format mit einem schnellen ersten Abschnitt und übergab als Führender. Ziekmann verteidigte die Position souverän, bevor Fahrenson den Vorsprung weiter ausbaute. In der letzten Runde wurde es noch einmal eng, als Berlins Ben Bettin im Wasser aufschloss. Auf der Laufstrecke setzte Ortfeld jedoch klare Akzente und brachte den Sieg sicher ins Ziel.
Hinter dem HYLO® Team Saar folgten Berlin und Münster, während der amtierende Meister aus Süßen diesmal das Podium verpasste. Für das Team aus dem Saarland war der Erfolg ein wichtiger Schritt nach der knappen Entscheidung im Vorjahr – und ein gelungener Start in eine Saison, in der der Meistertitel erneut das große Ziel ist.
Das Frauenteam der Startgemeinschaft HYLO® Team Viernheim/Saar erreichte in der Damen-Bundesliga einen starken vierten Platz.
Weiter geht es am 19. Juli in Tübingen.
Turn‑Team Deutschland – Erfolgreiche EM‑Woche der Gymnastinnen in Varna
Vom 27. bis 31. Mai 2026 war das Turn‑Team Deutschland bei den Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Varna im Einsatz und kehrte mit mehreren Titeln, Finalplatzierungen und starken Einzelmomenten zurück. Im Mittelpunkt stand Darja Varfolomeev, die sich am Samstag den Mehrkampftitel sicherte und am Finaltag zwei weitere Goldmedaillen mit Ball und Band gewann.
Varfolomeev zog bereits in der Qualifikation in alle wichtigen Finals ein und bestätigte ihre Position im Feld der Top‑Gymnastinnen. Im Mehrkampf setzte sie sich mit 120,150 Punkten gegen die bulgarische Lokalmatadorin Stiliana Nikolova durch und gewann damit ihren ersten EM‑Titel in dieser Disziplin. In den Gerätefinals folgten Gold mit dem Ball (29,550 Punkte) und Gold mit dem Band (30,000 Punkte). Mit dem Reifen belegte sie Rang vier. Teamkollegin Viktoria Steinfeld erreichte das Bandfinale und wurde dort Achte.
Auch Lada Pusch zeigte in Varna eine ansprechende EM‑Woche. Im Mehrkampf musste sie jedoch einen unglücklichen Moment verkraften: Während ihrer Übung kam es zu Problemen mit der Musik, was den Ablauf kurzzeitig störte und sie wertvolle Punkte kostete. Trotz der Unterbrechung brachte sie ihre Programme konzentriert zu Ende und sammelte wichtige internationale Erfahrung.
Die deutsche Gruppe präsentierte sich ebenfalls stabil. Im Mehrkampf belegte das Quintett Rang fünf und erreichte mit Keulen und Reifen ebenfalls Platz fünf. Im Gerätefinale mit fünf Bällen wurde das Team Sechster. In der kombinierten Teamwertung aus Einzel‑ und Gruppenleistungen belegte Deutschland ebenfalls Rang fünf.
Damit endet die EM‑Woche für die Gymnastinnen des Turn‑Team Deutschland mit drei Titeln, mehreren Finalteilnahmen und wichtigen Ergebnissen auf dem Weg zur Heim‑WM im August.
Turn‑Team Deutschland – Zwei Silbermedaillen für Timo Eder in Koper
Beim FIG World Challenge Cup in Koper (28.–31. Mai 2026) präsentierte sich das Turn‑Team Deutschland mit starken Finalleistungen. Besonders im Fokus stand Timo Eder, der an beiden Wettkampftagen Edelmetall gewann. Am Samstag turnte er sich mit 13,266 Punkten am Boden auf den zweiten Platz und bestätigte seine Form am Sonntag mit einer weiteren Silbermedaille am Reck, wo er 13,433 Punkte erzielte und lediglich dem Italiener Riccardo Villa den Vortritt lassen musste.
Nils Dunkel erreichte gleich zwei Finals. Am Pauschenpferd konnte er seine starke Qualifikation nicht wiederholen und musste nach einem Abstieg einen Platz im Vorderfeld abgeben. An den Ringen zeigte er eine saubere Übung und belegte mit 13,133 Punkten Rang vier.
Für die Turner des Turn‑Team Deutschland war der Wettkampf in Slowenien ein wertvoller Zwischenstopp auf dem Weg zu den kommenden internationalen Aufgaben – mit zwei Silbermedaillen und weiteren Finalteilnahmen als klare Ausbeute.
HG Saarlouis – Niederlage in Hamm, Hoffnung auf Finale bleibt
Am Samstagabend (30. Mai 2026, 19:30 Uhr) trat die HG Saarlouis in der WESTPRESS arena in Hamm zum dritten Spiel der Aufstiegsrunde an. Gegen den ASV Hamm‑Westfalen unterlag die HGS mit 33:36, zeigte jedoch über weite Strecken einen engagierten Auftritt und hält sich damit die Chance auf ein echtes Endspiel offen.
Saarlouis startete konzentriert in die Partie, führte mehrfach und ging nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit 14:13 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team zunächst in Schlagdistanz, ehe mehrere vergebene Abschlüsse und starke Paraden von ASV‑Keeper Colodeti das Momentum kippen ließen. Hamm setzte sich in der Folge auf 29:22 ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. In der Schlussphase kämpfte sich die HGS noch einmal heran und verkürzte den Rückstand, was im Hinblick auf ein mögliches Torverhältnis‑Finale noch Bedeutung haben könnte.
Beste Werfer der Saarländer waren Yves Kunkel (7 Tore) und Zeb Bjerneld (6), gefolgt von Tom Paetow (5). Rund 100 mitgereiste Fans unterstützten das Team lautstark und sorgten in der ausverkauften Arena für hörbare Saarlouiser Präsenz.
Die Ausgangslage bleibt offen: Gewinnt Braunschweig am Mittwoch sein Heimspiel gegen Hamm, kommt es am Samstag (6. Juni, 18:00 Uhr) in der Stadtgartenhalle zum entscheidenden Duell gegen Braunschweig um den Aufstieg in die 2. Liga. Ein Sieg vorausgesetzt, wird das Torverhältnis vermutlich darüber entscheiden ob die HGS am Ende auf Platz 1 stehen wird.
Füchse bestehen Offensivschlacht und bleiben Zweiter
Am Freitagabend (29. Mai 2026, 20:00 Uhr) setzten sich die Füchse Berlin beim ThSV Eisenach mit 41:38 durch und behaupteten damit ihre starke Ausgangsposition im Rennen um Platz zwei der Handball‑Bundesliga. In der ausverkauften Werner‑Aßmann‑Halle entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv viel investierten.
Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahmen die Berliner Mitte der ersten Halbzeit zunehmend die Kontrolle. Mathias Gidsel prägte das Spiel mit acht Treffern vor der Pause, während Lasse Andersson wichtige Akzente aus dem Rückraum setzte. Zur Halbzeit führten die Füchse mit 17:14. Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie intensiv. Eisenach kam mehrfach heran, doch Berlin fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Gidsel (12 Tore) und Andersson (10) sorgten dafür, dass die Gäste in der Schlussphase wieder davonzogen und den Auswärtssieg sicherten. Tim Freihöfer überzeugte ebenfalls mit acht Treffern.
Mit den zwei Punkten bleiben die Füchse im Kampf um die Champions‑League‑Qualifikation voll auf Kurs.
Weiter geht es am 4. Juni auswärts bei der MT Melsungen, bevor am 7. Juni das Saisonfinale gegen Flensburg in der Max‑Schmeling‑Halle ansteht.
Saarlouis Hornets – Spektakulärer Walk‑Off und souveräner Sweep
Am Samstag (30. Mai 2026, ab 12:00 Uhr) empfingen die Saarlouis Hornets die Bad Homburg Hornets zum Doubleheader im heimischen Ballpark und lieferten einen Spieltag, der an Dramatik kaum zu überbieten war. Nach einem emotionalen ersten Duell und einem klaren zweiten Spiel stand am Ende ein verdienter Sweep und der Sprung auf Tabellenplatz zwei der 2. Bundesliga Südwest.
Die erste Partie gegen die Namensvetter entwickelte sich zu einem echten Baseball‑Krimi. Saarlouis führte nach einem Two‑Run‑Homerun von Florian Maaß und einer starken Offensivphase vor dem letzten Inning mit 9:3, ehe Bad Homburg mit sechs Runs zum 9:9 ausglich und die Begegnung in die Extra Innings schickte. Dort gingen die Gäste zunächst mit 12:9 in Führung. Doch die Saarlouis Hornets antworteten eindrucksvoll: Bei Bases Loaded schlug Max Raber einen Triple ins Right‑Center‑Field, drei Runs kamen nach Hause – und ein Fehler im Rückspiel ermöglichte Raber selbst den entscheidenden Punkt zum 14:13‑Walk‑Off.
Im zweiten Spiel ließ Saarlouis keine Zweifel mehr aufkommen. Hinter starkem Pitching von Peter Mick und einem überzeugenden Auftritt von Giorgio Breme setzte sich das Team klar mit 12:1 durch. Für Breme war es nach seinem Call‑up aus der zweiten Mannschaft der erste Einsatz in dieser Saison.
Mit nun 9:5 Siegen klettern die Hornets auf Rang zwei der Tabelle und gehen mit Rückenwind in den nächsten Auswärts‑Doubleheader am 4. Juni (ab 12:00 Uhr) bei den Darmstadt Whippets.
Saarland Hurricanes – Erster Saisonsieg in Straubing
Am Samstag (30. Mai 2026, 16:00 Uhr) feierten die Saarland Hurricanes im Donausportzentrum Straubing ihren ersten Erfolg der neuen GFL‑Saison. Beim 21:16‑Auswärtssieg gegen die Straubing Spiders überzeugten die Canes vor allem in der ersten Halbzeit und brachten die Partie trotz eines späten Comebacks der Gastgeber über die Zeit.
Straubing eröffnete das Spiel mit einem überraschenden Onside Kick, doch die Hurricanes reagierten schnell: Tobias Scheibe fing einen Pass der Spiders ab und leitete damit den ersten Touchdown‑Drive ein, den Malcolm King zur 7:0‑Führung vollendete. Kurz darauf erhöhte Joshua Youngblood nach einem starken Punt‑Return und einem weiteren Lauf in die Endzone auf 14:3. Kurz vor der Pause setzte Youngblood seinen zweiten Touchdown des Tages obendrauf – ein weiter Pass von Norman Douglas Jr. stellte die 21:3‑Halbzeitführung her.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie deutlich unruhiger. Beide Teams leisteten sich Ballverluste, und Straubing fand zunehmend Wege, die Defense der Hurricanes unter Druck zu setzen. Ein Touchdown kurz vor Ende des dritten Viertels und ein weiterer im Schlussabschnitt brachten die Spiders auf 16:21 heran. Die Two‑Point‑Conversion blieb jedoch erfolglos. In den letzten Minuten kontrollierten die Hurricanes den Ballbesitz und verhinderten weitere Chancen der Gastgeber.
Mit dem 21:16‑Erfolg nehmen die Saarländer die ersten Punkte der Saison mit und gehen mit Rückenwind in das nächste Heimspiel am 14. Juni (14:00 Uhr) gegen die Pforzheim Wilddogs im Ellenfeldstadion.
Carrie Schreiner – Aufholjagd und Platz 30 beim GTWC‑Endurance‑Rennen in Monza
Vom 29. bis 31. Mai 2026 startete Carrie Schreiner mit Tresor Attempto Racing beim Endurance‑Cup der GT World Challenge Europe in Monza. Nach einem schwierigen Qualifying und einem chaotischen Rennbeginn arbeitete sich das Trio Gerhard Tweraser, Carrie Schreiner und Daniele Di Amato im Verlauf der drei Stunden mehrfach nach vorn und erreichte am Ende Rang 30 von 42 gewerteten Fahrzeugen.
Der Start von Platz 44 wurde durch mehrere Unfälle in der ersten Kurve geprägt, wodurch Tweraser früh zahlreiche Positionen gutmachte. Nach einer längeren Safety‑Car‑Phase fiel das Auto zunächst wieder zurück, bevor Schreiner nach dem ersten Fahrerwechsel übernahm. In ihrem Stint gelang der Sprung bis in die Top‑20, inklusive eines intensiven Duells mit Lucas Auer, den sie lange hinter sich halten konnte. Unter Full‑Course‑Yellow blieb sie zunächst im Auto, bevor Di Amato für den Schlussabschnitt übernahm.
Eine spätere Off‑Track‑Episode und weitere Boxenstopps kosteten erneut Plätze, sodass das Team nach wechselhaftem Rennverlauf schließlich auf Rang 30 ins Ziel kam. Angesichts des Startplatzes und der vielen Unterbrechungen blieb das Ergebnis hinter dem möglichen Potenzial, zeigte aber eine klare Steigerung im Renntrimm.
Weiter geht es für Carrie am 19.–20. Juni bei der NLS 6 auf der Nürburgring‑Nordschleife.
Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.