Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Die vergangenen Tage boten für die #hylosportler eine breite Mischung aus Herausforderungen, Wettkämpfen und spannenden Leistungen. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.
HYLO® Speerwurfmeeting Offenburg – Hitzeschlacht und starke Würfe zum Jubiläum
Am Sonntag (21. Juni 2026) fand im Offenburger ETSV‑Stadion die zehnte Ausgabe des HYLO® Speerwurfmeetings statt. Bei Temperaturen jenseits der 30‑Grad‑Marke erlebten rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauer zwei enge Elite‑Wettkämpfe, die bis in die letzten Versuche offenblieben.
Im Frauenfeld setzte sich die Schweizerin Leonie Hügli mit 59,85 Metern durch. Sie legte ihre Siegesweite bereits im zweiten Versuch vor und verteidigte die Führung bis zum Schluss. Die Australierin Lianna Davidson kam ihr mit 59,11 Metern noch einmal nahe, während Mackenzie Mielczarek mit 57,38 Metern das Podium komplettierte. Lokalmatadorin Lorena Frühn belegte Rang acht und blieb mit 53,87 Metern etwas hinter ihren Erwartungen.
Auch bei den Männern fiel die Entscheidung früh. Der Südafrikaner Douw Smit warf im zweiten Versuch 81,90 Meter und gab die Führung nicht mehr ab. Dahinter entwickelte sich ein enges Rennen um die Podestplätze. Giovanni Frattini steigerte sich im letzten Durchgang auf 80,36 Meter und schob sich noch auf Platz zwei vor Lars Anthony Flaming (79,26 m). Max Dehning zeigte als Wahl‑Offenburger eine solide Leistung und wurde Fünfter mit 78,30 Metern.
Die Veranstalter sprachen trotz der Hitze von einem gelungenen Jubiläum. „Schon im Vorfeld hatte Athletenmanager Werner Daniels ein Duell zwischen der neuen Schweizer Rekordhalterin Leonie Hügli und der Australierin Lianna Davidson angekündigt. So sollte es dann auch kommen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.
Team75 Motorsport – Starke Leistungen und zwei Rookie‑Siege am Lausitzring
Beim fünften Saisonstopp des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland vom 19. bis 21. Juni auf dem Lausitzring zeigte Team75 Motorsport ein geschlossen starkes Wochenende. In beiden Rennen sammelten Sam Jongejan, Gian Luca Tüccaroglu und Michael Essmann wichtige Punkte und setzten in ihren jeweiligen Wertungen klare Akzente.
Im Samstagsrennen gelang dem Team ein überzeugender Auftakt in die zweite Saisonhälfte. Sam Jongejan fuhr von Startplatz acht auf Gesamtrang sechs und holte gleichzeitig den Sieg in der Rookie‑Wertung. Gian Luca Tüccaroglu arbeitete sich nach einem schwierigen Start kontinuierlich nach vorne und verpasste als Elfter die Top Ten nur knapp. Michael Essmann zeigte ein konstantes Rennen, machte mehrere Positionen gut und wurde Zweiter in der ProAm‑Kategorie, womit er seine Führung in dieser Wertung verteidigte.
Auch am Sonntag bestätigte das Trio seine Form – trotz großer Hitze und intensiver Positionskämpfe. Sam Jongejan legte erneut eine starke Aufholjagd hin, gewann sieben Plätze und erreichte mit Gesamtrang fünf sein bestes Saisonergebnis. Gleichzeitig sicherte er sich zum zweiten Mal an diesem Wochenende den Sieg bei den Rookies und übernahm damit die Führung in dieser Wertung. Gian Luca Tüccaroglu zeigte ebenfalls ein starkes Rennen: Von Startplatz 21 kämpfte er sich bis auf Rang elf vor. Michael Essmann wurde nach einer Strafe zurückgeworfen, holte aber dennoch Platz drei in der ProAm‑Wertung und blieb damit im Meisterschaftsrennen.
Weiter geht es für Team75 Motorsport vom 3. bis 5. Juli auf dem Norisring in Nürnberg.
Carrie Schreiner – Klassensieg beim NLS‑Lauf auf der Nordschleife
Der sechste Lauf der Nürburgring Langstreckenserie am 20. Juni brachte für Carrie Schreiner ein starkes Ergebnis. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen Andreas Ziegler und Roland Froese gewann die Saarländerin im Audi R8 LMS GT3 von équipe vitesse die AT1‑Klasse für Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen. Bereits im Qualifying hatte das Trio die Pole‑Position in der Kategorie gesichert und setzte diese Ausgangslage im Rennen konsequent um.
Für das eFuel‑Projekt war der Erfolg ein weiterer wichtiger Schritt. Der Einsatz des Racing eFuel 98 E10 zeigte auf der Nordschleife, wie zuverlässig und leistungsfähig der alternative Kraftstoff unter realen Rennbedingungen funktioniert. Nach Einsätzen mit Toyota, Porsche und BMW war es der erste Klassensieg eines Audi GT3 innerhalb des Projekts.
Carrie Schreiner blickte nach dem Rennen erleichtert auf den Tag zurück: „Nach so viel Pech in diesem Jahr bin ich einfach froh, ein Rennen ohne größere Komplikationen zu absolvieren. Deshalb fühlt sich dieser kleine Sieg so gut an.“
Nach so viel Pech in diesem Jahr bin ich einfach froh, ein Rennen ohne größere Komplikationen zu absolvieren. Deshalb fühlt sich dieser kleine Sieg so gut an.
Carrie Schreiner
Für équipe vitesse war es zudem der erste NLS‑Start mit zwei GT3‑Fahrzeugen. Weitere Einsätze des eFuel‑Audi sind für die Läufe 8 und 9 bereits geplant.
Weiter geht es für Carrie Schreiner bereits am kommenden Wochenende beim 24‑Stunden‑Rennen von Spa‑Francorchamps (24.–28. Juni).
Saarland Hurricanes – Schwieriger Nachmittag in Ravensburg
Das Auswärtsspiel der Saarland Hurricanes am Sonntag (21. Juni 2026) im TeleData Stadion am Lindenhof endete mit einem deutlichen 48:6 für die ifm Razorbacks Ravensburg. Die Saarländer waren mit viel Energie und einem neuen Impuls angereist: Quarterback‑Neuzugang Jaylen Tregle stand erstmals unter Wettkampfbedingungen auf dem Feld und brachte zu Beginn spürbar mehr Struktur und Tempo ins Offensivspiel.
Die ersten Drives zeigten, dass die Hurricanes mutiger agierten als in den Vorwochen. Zwei frühe Angriffsserien führten tief in die gegnerische Hälfte, doch ein ausgespielter vierter Versuch und ein geblockter Fieldgoal‑Versuch verhinderten Punkte. Ravensburg nutzte diese Situationen konsequent und setzte sich Schritt für Schritt ab. Besonders bitter: Der geblockte Kick wurde direkt zum Touchdown zurückgetragen.
Mitte des zweiten Viertels folgte der Wendepunkt. Jaylen Tregle verletzte sich und konnte nicht weiterspielen. Die Offense musste umgebaut werden, Runningback Allen Jonczyk übernahm die Quarterback‑Rolle – eine Umstellung, die sich auf mehrere Positionen auswirkte und den Rhythmus der Mannschaft sichtbar beeinträchtigte. Zur Halbzeit lag Saarland 34:0 zurück.
Nach der Pause zeigte die Defense mehrfach gute Sequenzen, doch ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte führte zum nächsten Touchdown der Gastgeber. Erst im Schlussviertel gelang den Hurricanes ein eigener Erfolgsmoment: Joshua Youngblood übernahm als Quarterback Verantwortung, führte die Offense über das Feld und erzielte den Touchdown zum 41:6. Ravensburg setzte kurz vor Ende den Schlusspunkt.
Trotz des klaren Ergebnisses blieb die Mannschaft bis zum Schluss engagiert und zeigte Moral. Die verletzungsbedingten Umstellungen und die Qualität des Gegners machten den Nachmittag jedoch zu einer großen Herausforderung.
Weiter geht es für die Hurricanes am 27. Juni mit dem Interconference‑Duell gegen die Düsseldorf Panther im Neunkircher Ellenfeldstadion.
BIKE AID – Starke Auftritte bei der Route d’Occitanie
Die Route d’Occitanie führte BIKE AID vom 18. bis 20. Juni 2026 erneut in die Pyrenäen – auf Straßen, die seit Jahrzehnten eng mit der Geschichte des Radsports verbunden sind. Die Rundfahrt zählt zu den traditionsreichsten Etappenrennen Frankreichs, und BIKE AID war bereits zum siebten Mal am Start. Die Bedingungen waren anspruchsvoll: hohe Temperaturen, lange Anstiege und ein stark besetztes Feld mit zahlreichen WorldTour‑Teams.
Das Team setzte wie schon in den Vorjahren auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Fahrern. Besonders die drei afrikanischen Athleten Nahom Efriem, Even Yemane und Yoel Habteab zeigten über die gesamte Rundfahrt hinweg Präsenz – sei es in hektischen Sprintphasen, in Ausreißergruppen oder an den langen Anstiegen der Pyrenäen.
Auf der Königsetappe gelang BIKE AID ein starkes Ausrufezeichen. Nahom Efriem und Victor Vidal fuhren in die Spitzengruppe des Tages, während Oliver Mattheis an den entscheidenden Bergen lange mit den besten Kletterern mithielt und in Loudenvielle einen beachtlichen 14. Platz erreichte. Für seinen offensiven Auftritt wurde Victor Vidal zudem als kämpferischster Fahrer der Etappe ausgezeichnet.
Neben den sportlichen Leistungen zeigte sich erneut, wie viel Arbeit hinter einem solchen Rennen steckt. Der Betreuerstab war täglich von früh bis spät im Einsatz, um Material, Verpflegung und Abläufe für die Fahrer optimal vorzubereiten. Die sportlichen Leiter Anton Wiersma und Léo Bouvier führten das Team sicher durch die drei intensiven Tage.
Für BIKE AID geht es ohne Pause weiter: Bereits am kommenden Wochenende stehen die nationalen Meisterschaften im Thüringer Wald an, bevor die Mannschaft zur Sibiu Tour nach Rumänien weiterreist.
Gabriel Clemens – Starke Auftritte bei Players Championship 21 & 22
Am 16. und 17. Juni 2026 war Gabriel Clemens bei den Players Championship 21 und 22 im Robin Park Tennis Centre in Wigan im Einsatz. Der Saarländer zeigte an beiden Tagen solide Leistungen und bestätigte seinen Aufwärtstrend auf der Pro Tour.
Zum Auftakt gelang Clemens ein überzeugender 6:2‑Erfolg über Henry Coates, bei dem er zeitweise an der 100‑Punkte‑Marke kratzte. In Runde zwei folgte jedoch das Aus gegen Jonny Clayton, der nach einem frühen 0:2‑Rückstand alle weiteren Legs für sich entschied. Damit blieb es am ersten Tag bei einem Sieg.
Am zweiten Turniertag zeigte Clemens eine deutliche Steigerung und spielte sich Schritt für Schritt ins Viertelfinale. Nach zwei klaren Erfolgen in deutschen Duellen – 6:1 gegen Marvin Kraft und 6:2 gegen Niko Springer – folgte ein souveräner 6:0‑Sieg über Wesley Plaisier. Anschließend legte der Saarländer mit einem 102er‑Average nach und setzte sich auch gegen Mickey Mansell mit 6:2 durch. Erst im Viertelfinale endete sein Lauf: Trotz besserer Statistiken verpasste Clemens im Entscheidungsleg die Chance auf den Sieg und unterlag Tom Bissell knapp mit 5:6. Der Einzug unter die letzten Acht war dennoch ein wichtiger Schritt im Kampf um die Qualifikation für die Players Championship Finals.
Tim Hellwig sammelt wichtige Rennkilometer in Quiberon
Beim World Triathlon Championships Series Rennen am 20. Juni in Quiberon erwischte Tim Hellwig keinen einfachen Tag. Nach einer krankheitsbedingt eingeschränkten Woche ging der Saarländer dennoch an den Start, um wichtige Punkte mitzunehmen und das Rennen bestmöglich zu nutzen. Die anspruchsvolle Strecke an der französischen Atlantikküste verlangte dem Feld viel ab, und Hellwig fand diesmal nicht in seinen gewohnten Rhythmus.
Bereits früh im Rennen zeigte sich, dass der Körper nach den gesundheitlichen Problemen nicht vollständig belastbar war. Hellwig kämpfte sich dennoch durch alle Segmente und brachte das Rennen kontrolliert zu Ende. In seinem eigenen Rückblick formulierte er es klar: Er habe „nach einer Woche mit Krankheit gewissermaßen gewürfelt“, doch der Körper habe an diesem Tag nicht das abrufen können, was normalerweise möglich sei. Jetzt steht Regeneration im Vordergrund, bevor der Blick wieder nach vorne geht.
Mit Hamburg (11. – 12.07.2026) wartet bereits das nächste große Highlight. Die Heim‑WTCS ist für Hellwig traditionell ein emotionaler Fixpunkt – und die Chance, nach vollständiger Erholung wieder anzugreifen.
Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.