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Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Bei drückender Hitze und intensiven Bedingungen waren die #hylosportler in den letzten Tagen wieder breit gefordert. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.

Saarlouis Hornets – Split im Spitzenduell gegen Mannheim

Der Doubleheader der Saarlouis Hornets am Samstag (27. Juni 2026) im heimischen Ballpark bot alles, was ein Topspiel der 2. Bundesliga Südwest ausmacht. Gegen die Mannheim Tornados, den direkten Verfolger an der Tabellenspitze, trennten sich die Hornets mit einem Split: Spiel eins ging mit 13:7 an Saarlouis, Spiel zwei endete 14:5 zugunsten der Gäste.

Die erste Partie verlief aus Sicht der Hornets optimal. Die Offensive fand früh ihren Rhythmus, produzierte konstant Runs und setzte Mannheim unter Druck. Besonders die langen Schläge sorgten für Stimmung im Ballpark. Jonas Grün feierte seinen ersten Homerun in der Bundesliga – tief über das Center Field. Briggs Loveland legte mit einem kraftvollen Schlag ins Left Field nach und setzte ein weiteres Highlight.

Im zweiten Spiel zeigte Mannheim seine Qualität und antwortete mit eigener Schlagstärke. Auch die Tornados erzielten mehrere Homeruns und nutzten Fehler der Hornets konsequent aus. Saarlouis kam zwar immer wieder zu guten Offensivaktionen, doch die Gäste kontrollierten das Spiel über weite Strecken. Alex Kharabian setzte mit einem wuchtigen Homerun ins Right Field ein spätes Zeichen, das Ergebnis ließ sich jedoch nicht mehr drehen.

Trotz des Splits bleibt die Tabellenspitze unverändert. Die Hornets nehmen viele positive Eindrücke aus einem intensiven Baseballtag mit – und bedankten sich bei den Fans, die trotz großer Hitze lautstark unterstützten und für starke Atmosphäre sorgten.

Weiter geht es für Saarlouis am kommenden Wochenende auswärts bei den Bad Homburg Hornets, wo die Mannschaft die nächsten Siege anpeilt, um die Tabellenführung weiter auszubauen.

Saarland Hurricanes – Knappes Interconference‑Duell unter außergewöhnlichen Bedingungen

Das Interconference‑Game der Saarland Hurricanes gegen die Düsseldorf Panther am 27. Juni im Ellenfeldstadion stand unter besonderen Vorzeichen. Wegen der extremen Hitze wurde die Partie ohne Zuschauer ausgetragen, um Risiken zu minimieren und den organisatorischen Aufwand zu reduzieren. Rund um das Spielfeld sorgten zusätzliche Wasserschläuche, Freiluftduschen, Wasserbassins, Pavillons und verstärkte medizinische Betreuung dafür, dass beide Teams sicher durch den Nachmittag kamen. Auch die Schiedsrichtercrew reagierte flexibel: verkürzte Quarter, verlängerte Pausen und zusätzliche Timeouts ermöglichten einen kontrollierten Ablauf.

Sportlich entwickelte sich ein enges Spiel, das die Hurricanes trotz guter Chancen knapp mit 14:16 verloren. Die Canes starteten stark: Ein Touchdown von Kai Frick brachte die frühe 7:0‑Führung, die bis zum Ende des ersten Quarters Bestand hatte. Die Defense setzte zu diesem Zeitpunkt klare Akzente und stoppte den ersten Drive der Panthers konsequent. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Verteidigung präsent. Interceptions von Marco Theisinger und Malcolm Washington brachten die Offense mehrfach in gute Feldpositionen, doch weitere Punkte blieben aus.

Nach der Halbzeit setzte die Defense ihre Serie fort, als Paul Berberich einen weiteren Pass abfing. Doch ein später Ballverlust der Hurricanes leitete die Wende ein. Düsseldorf nutzte die Gelegenheit, erzielte den ersten Touchdown und ging durch eine Two‑Point‑Conversion mit 8:7 in Führung. Ein weiterer Touchdown und eine erneute Conversion erhöhten auf 16:7.

Im Schlussviertel kämpften die Hurricanes sich zurück. Quarterback Gabriel Cunningham fand Joshua Youngblood mit einem langen Pass in der Endzone, der Extrapunkt verkürzte auf 14:16. Die Panthers spielten die verbleibende Zeit jedoch routiniert herunter und sicherten sich den knappen Auswärtssieg.

Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft defensiv eine starke Leistung und hielt die Partie bis zum Ende offen. Der größte Erfolg des Tages war jedoch, dass das Spiel unter den extremen Bedingungen sicher und ohne gesundheitliche Zwischenfälle durchgeführt werden konnte.

Weiter geht es für die Hurricanes am 5. Juli auswärts bei den Braunschweig Lions, ein weiteres Interconference-Game gegen einen GFL-Nord-Gegner.

HYLO® PDC Europe Next Gen – Reisenegger jubelt am Samstag, Klose dominiert die 170er‑Premiere

Die HYLO® PDC Europe Next Gen machte am 27. und 28. Juni erstmals Station in Ried im Innkreis. An zwei intensiven Turniertagen bot die Serie starke Leistungen, klare Entwicklungen im Ranking und zwei unterschiedliche Sieger. HYLO® Sport zeigte ausgewählte Partien der K.o.-Runden im Livestream.

Am Samstag setzte Patrick Reisenegger ein klares Zeichen. Der Österreicher nutzte den Heimvorteil, gewann seine ersten drei Gruppenspiele jeweils 3:0 und ließ sich auch von einer Niederlage im vierten Match nicht aus dem Konzept bringen. In der anschließenden K.o.-Phase behielt er mehrfach in engen Situationen die Nerven und spielte sich bis ins Finale. Dort drehte er nach einem 3:4‑Rückstand gegen Rene Eidams die Partie und sicherte sich mit drei Legs in Serie seinen ersten Next‑Gen‑Titel. In der Rangliste klettert Reisenegger damit auf Platz sieben und rückt näher an die Super‑League‑Qualifikation heran.

Der Sonntag stand im Zeichen des neuen 170er‑Modus, bei dem die Spieler mit 170 Punkten starten und per Double‑Out auf null spielen müssen. Daniel Klose zeigte in diesem Format seine ganze Routine. Der Rekordchampion gab ab der Runde der letzten 32 nur zwölf Legs ab und marschierte mit klaren Ergebnissen durch das Feld. Im Finale ließ er Jaimy van de Weerd keine Chance und gewann mit einem 11:0‑Whitewash seinen dritten Titel der Saison sowie den sechsten seiner Karriere. Klose übernimmt damit die Spitzenposition der Next‑Gen‑Order‑of‑Merit.

Bereits am kommenden Wochenende geht die Serie mit Event 9 und 10 erneut in Ried im Innkreis weiter.

DTB‑Gymnastinnen setzen wichtige Akzente vor der Heim‑WM

Vom 26. bis 28. Juni nutzte das Turn‑Team Deutschland den FIG World Challenge Cup in Cluj‑Napoca als wichtigen Test wenige Wochen vor der Heim‑WM in Frankfurt. Die deutschen Gymnastinnen präsentierten sich stabil und sammelten insgesamt fünf Medaillen.

Darja Varfolomeev gewann den Mehrkampf mit 116,950 Punkten klar vor Taisiia Onofriichuk aus der Ukraine und Takhmina Ikromova aus Usbekistan. In den Gerätefinals setzte sie weitere Akzente: Gold mit den Keulen (30,250 Punkte) und Silber mit dem Reifen (28,650 Punkte). Mit Ball und Band belegte sie jeweils Rang sieben. Die Teamleitung zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung und betonte, dass trotz guter Leistungen noch Raum für Feinarbeit bis zur WM bleibt.

Auch die Nationalmannschaft Gruppe bestätigte ihre positive Formkurve. Im Mehrkampf erreichte das Team mit 54,300 Punkten Platz zwei hinter Israel. Im Finale mit fünf Bällen folgte erneut Rang zwei (27,850 Punkte). Mit drei Reifen und zwei Paar Keulen wurde die Gruppe Vierte. Zusätzlich gewann das Team die Serienwertung des World Challenge Cup im Mehrkampf sowie mit fünf Bällen.

Für das Turn‑Team Deutschland war der Wettkampf eine wertvolle Standortbestimmung, die zeigt, dass die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften auf einem soliden Fundament steht.

DTB‑Trampolinteam sammelt wichtige Erkenntnisse beim Weltcup in Arosa

Beim FIG World Cup im Rahmen des 53. Nissen Cup am 26. und 27. Juni in Arosa nutzte das Turn‑Team Deutschland den internationalen Vergleich, um wichtige Rückschlüsse für die kommenden Trainingswochen zu ziehen. Die Elite‑Athletinnen und ‑Athleten verpassten zwar Halbfinal‑ und Finalplätze, dennoch lieferte der Wettkampf wertvolle Hinweise für die weitere Saisonplanung.

Im Einzel der Frauen zeigten Luisa Braaf, Aurelia Eislöffel, Gabriela Stöhr und Aileen Rösler solide Ansätze, erreichten jedoch nicht die zweite Qualifikationsrunde. Braaf wurde als 23. beste Deutsche und turnte laut Cheftrainerin Katarina Prokesova eine persönliche Bestleistung. Eislöffel präsentierte eine neue Übung mit zwei Dreifachen, Stöhr brachte ihre Übung stabil durch, und Rösler kehrte nach längerer Verletzungspause zurück. Für das Halbfinale reichte es dennoch nicht – vor allem Höhe und Haltung bleiben zentrale Entwicklungsfelder.

Auch bei den Männern blieb der Einzug in die nächste Runde aus. Adrian Thomson wurde als 38. bester Deutscher, gefolgt von Janis‑Luca Braun. Ryan Eschke musste seine Übung früh abbrechen. Die Traineranalyse fiel klar aus: Die Athleten befinden sich im Aufbau und sollen Schritt für Schritt an das internationale Niveau herangeführt werden.

Im Synchronturnen verpassten die deutschen Paare ebenfalls die Finalrunden. Rösler/Eislöffel wurden als erste Reserve knapp nicht berücksichtigt, während Braaf/Stöhr sowie Eschke/Braun nach unsauberen Übungen keine Chance auf die Entscheidung hatten. Die fehlende Stabilität war laut Prokesova der entscheidende Faktor.

Trotz der ausbleibenden Finalteilnahmen war der Weltcup ein wichtiger Baustein für die Vorbereitung. Die Trainerinnen und Trainer nahmen klare Ansatzpunkte mit, um die Elite in den kommenden Wochen gezielt weiterzuentwickeln.

BIKE AID – Erfolgreiche Meisterschaftswoche in Lettland und Deutschland

Die nationalen Meisterschaften vom 23. bis 28. Juni brachten für BIKE AID gleich mehrere starke Resultate. Besonders Kristiāns Belohvoščiks sorgte in Lettland für ein herausragendes Wochenende. Der 23‑Jährige gewann zunächst den Titel im Einzelzeitfahren der Elite und legte im Straßenrennen mit Silber nach. Nach einem offensiven Rennverlauf fehlte ihm als Solist im Finale nur wenig zum Double – dennoch markiert Gold im Zeitfahren und Silber auf der Straße die bislang erfolgreichste Meisterschaftswoche seiner Karriere.

Auch bei den Deutschen Meisterschaften im Thüringer Wald präsentierte sich BIKE AID geschlossen stark. Auf dem selektiven Rundkurs rund um den Rennsteig erreichten nur 25 Fahrer das Ziel. Früh waren Lennard Sternsdorff und Maxim Rohr in der ersten Spitzengruppe vertreten, später zeigte Nachwuchsfahrer Elijah Witzack als einer der letzten verbliebenen Amateure im Spitzenfeld seine Entwicklung. Oliver Mattheis bestätigte seine Bergqualitäten und wurde als bester BIKE‑AID‑Fahrer 13.

Besonders die Leistungen des Development Teams unterstrichen erneut das Konzept des saarländischen Rennstalls. Als einziges deutsches Kontinentalteam mit eigenem U23‑Kader investiert BIKE AID gezielt in die Förderung junger Talente – und die Meisterschaften zeigten, wie nah der Nachwuchs bereits an das Niveau der Profis heranrückt.

Für BIKE AID geht es ohne Pause weiter: In den kommenden Tagen startet das Team bei der Sibiu Tour in Rumänien, wo erneut anspruchsvolle Bergetappen warten.

Carrie Schreiner überzeugt bis zum technischen Defekt in Spa‑Francorchamps

Vom 24. bis 28. Juni war Carrie Schreiner mit Tresor Attempto Racing bei den 24 Stunden von Spa im Einsatz. Das traditionsreiche Langstreckenrennen auf dem Circuit de Spa‑Francorchamps zählt zu den anspruchsvollsten Events im GT‑Sport – und das Team startete mit klarer Strategie: fehlerfrei durchfahren, konstant bleiben und die Chancen nutzen, die ein 24‑Stunden‑Rennen bietet.

Carrie und ihre Teamkollegen reisten bereits zu Wochenbeginn an, absolvierten die Fahrerparade und mehrere Vorbereitungssessions. Im Qualifying gelang dem Trio ein starkes Ergebnis: Platz sechs in der Klasse und ein Startplatz im vorderen Mittelfeld des Gesamtfeldes mit rund 70 Fahrzeugen. Für das Team war das eine solide Ausgangslage.

Im Rennen lief zunächst alles nach Plan. Über viele Stunden blieb der Audi R8 LMS GT3 im Wettbewerb, während die beiden anderen Attempto‑Autos bereits früh ausfielen. Damit wurde Carries Crew zum einzigen Hoffnungsträger des Teams. Bis in die Nacht hinein zeigte der Wagen eine stabile Performance – doch kurz nach 1 Uhr kam das Aus. Am Steuer war zu diesem Zeitpunkt Daniele Di Amato, der unmittelbar vor dem Motorschaden einen deutlichen Leistungsverlust spürte. Wenige Sekunden später war klar: Der Motor hatte seinen Dienst komplett quittiert, das Auto musste abgestellt werden.

Carrie ordnete das Wochenende dennoch positiv ein. Die Vorbereitung lief reibungslos, das Team zeigte eine geschlossene Leistung, und bis zum Ausfall war ein gutes Ergebnis möglich. Der frühe Ausstieg aller Teamfahrzeuge unterstreicht, wie hart und unberechenbar Spa sein kann – und wie wertvoll jede Stunde im Rennen ist.

Weiter geht es für Carrie Schreiner am 19. Juli bei der GT World Challenge Europe in Misano.

KSV Köllerbach – Drei internationale Neuzugänge für die Bundesliga‑Saison 2026/27

Der KSV Köllerbach hat seine Kaderplanung für die kommende Bundesliga‑Saison abgeschlossen und verstärkt sich mit drei internationalen Ringern, die jeweils bedeutende Erfolge aufweisen. Mit den Verpflichtungen von Tigran Minasyan, Hakan Buyukcingil und Kamil Kerimov setzt der Verein ein klares Zeichen für die neue Runde.

Minasyan, 27 Jahre alt und im griechisch‑römischen Stil zuhause, kommt aus Greiz ins Saarland. Der Armenier bringt unter anderem Silber bei der U20‑WM 2018, zwei Bronzemedaillen bei den U23‑Europameisterschaften sowie Silber bei der Militär‑WM 2024 mit.

Buyukcingil wechselt direkt aus der Türkei nach Köllerbach. Der 21‑jährige Freistilringer gewann 2023 die U20‑Europameisterschaft und sammelte weitere Medaillen bei der U20‑WM 2024 sowie der U23‑WM 2025.

Kerimov, 26 Jahre alt und ebenfalls Freistilringer, kommt vom KSK Neuss. Der Aserbaidschaner zählt mit EM‑Bronze und WM‑Bronze im U23‑Bereich zu den stärksten Neuzugängen der Liga.

Mit diesem Trio ist der KSV Köllerbach für die Saison 2026/27 vollständig aufgestellt und geht mit einem breiten, international geprägten Kader in die neue Bundesliga‑Runde.

Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.

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