Was gibt’s Neues aus der HYLO®-Sport-Familie

Die #hylosportler haben auch in dieser Woche mit vielfältigen Einsätzen auf sich aufmerksam gemacht. Wir blicken zurück auf die jüngsten Events und Wettkämpfe unserer Sportler, Teams und Vereine in den letzten sieben Tagen.
Tarek Hamadeh‑Spaniol – Rallye Mittelrhein mit starkem Auftakt und schwierigem Verlauf
Bei der ADAC Rallye Mittelrhein rund um Wittlich (1.–2. August 2026) absolvierte Tarek Hamadeh‑Spaniol mit Co‑Pilot Henry Wichura den dritten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft im Citroën C2R2 Max. Nach intensiver Vorbereitung gelang auf der ersten Wertungsprüfung sofort die Klassenbestzeit. Kurz darauf führten ein gelöstes Kabel am Fensterheber und die daraus resultierenden 14 Strafminuten sowie ein gebrochener Schalthebel zu einem frühen Rückschlag.
Dank schneller Hilfe im Teamumfeld konnte das Fahrzeug am Samstagabend repariert werden, sodass ein Restart möglich war. Am Sonntag zeigte das Duo eine klare Reaktion und fuhr in der Klasse NC3 alle Bestzeiten. Aufgrund der hohen Strafzeit blieb es dennoch bei Platz 10 – dem letzten Rang der Klasse –, verbunden mit wichtigen Erkenntnissen für die kommenden Aufgaben. Tarek betonte anschließend, dass Tempo und Fahrzeugabstimmung gestimmt hätten und die Sonntagsleistung wichtige Zuversicht gebe.
Weiter geht es in zwei Wochen beim Heimspiel, der ADAC Saarland‑Pfalz Rallye rund um Illingen, diesmal wieder mit Anna‑Lena Mergen auf dem Beifahrersitz.
Carrie Schreiner – Fortschritte und starkes zweites Rennen in Magny‑Cours
Vom 31. Juli bis 2. August war Carrie Schreiner beim Sprint‑Cup‑Event der GT World Challenge Europe in Magny‑Cours im Einsatz. Gemeinsam mit Teamkollege Sebastian Ogaard steuerte sie den Audi R8 LMS GT3 Evo II von Tresor Attempto Racing (Startnummer 88) in der Bronze‑Cup‑Wertung über den ehemaligen Formel‑1‑Kurs, der bei hochsommerlichen Temperaturen und wechselhaften Trainingsbedingungen besondere Anforderungen stellte.
Die freien Trainings boten aufgrund von Starkregen und Unterbrechungen nur wenig Fahrzeit, sodass Carrie die Strecke erst im Verlauf des Wochenendes richtig kennenlernen konnte. Im ersten Rennen am Samstagabend übernahm sie den zweiten Stint im erneuten Nachtrennen und steigerte sich kontinuierlich, mehr als Platz 10 in der Klasse war nach dem schwierigen Vorlauf jedoch nicht möglich.
Am Sonntag zeigte sich ein klarer Schritt nach vorn. Bereits im Qualifying setzte Carrie mit Rang 5 in der Bronze‑Wertung ein starkes Zeichen auf der für sie neuen Strecke. Im Rennen bestätigte sie diese Form, startete gut, behauptete sich im engen Mittelfeld und lag kurz vor dem Fahrerwechsel auf Position 4. Eine unübersichtliche Situation unter Gelber Flagge kostete eine Platzierung, bevor Ogaard übernahm und das Auto bis kurz vor Schluss auf Kurs hielt. Am Ende stand Platz 6 in der Klasse – ein Ergebnis, das die positive Entwicklung des Wochenendes widerspiegelt.
Carrie betonte nach dem Rennen, dass sie sich in ihrem ersten Jahr in der GT World Challenge zunehmend an das intensive Umfeld gewöhne und die Fortschritte klar erkennbar seien. Ein Podium sei realistisch, sobald ein komplett störungsfreier Rennverlauf gelingt.
Weiter geht es für sie am letzten Augustwochenende mit dem Endurance‑Cup auf dem Nürburgring – ihrer Hausstrecke, auf der sie ihre nächste Leistungssteigerung anpeilt.
Timo Bernhard – Emotionaler Abschiedseinsatz beim 6h‑Rennen auf der Nordschleife
Beim KW 6h ADAC Ruhr‑Pokal‑Rennen der Nürburgring Langstrecken‑Serie am 1. August 2026 kehrte Timo Bernhard gemeinsam mit Jörg Bergmeister für ein besonderes Projekt auf die Nordschleife zurück. Für den einmaligen Einsatz stellte Porsche Heritage & Museum den letzten gebauten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport zur Verfügung – ein Fahrzeug, das eigentlich für die Museums‑Sammlung vorgesehen war und vor seinem Platz in der Ausstellung ein einziges Rennen bestreiten sollte. Team75 Motorsport übernahm die Einsatzleitung, unterstützt von Technikern des Porsche Museums.
Vor dem Start sprach Timo offen über die Bedeutung des Projekts. Der 718 Cayman GT4 RS Clubsport sei ein wichtiges Kundensport‑Modell gewesen, dem man einen würdigen Abschied bereiten wollte. Der Empfang durch die Fans rund um die Strecke sorgte für spürbare Emotionen. Bergmeister ergänzte, dass sich mit diesem Einsatz ein Kreis schließe – beide hatten 2002 ihr erstes gemeinsames Rennen bestritten.
Auf der Strecke lief das Programm fehlerfrei. Bernhard und Bergmeister spulten 37 Runden ohne Zwischenfälle ab und brachten das Auto auf Rang 4 in der Klasse SP10 ins Ziel. Für Porsche Heritage & Museum war es ein erfolgreiches Debüt im modernen Motorsport, für Team75 ein besonderer Moment, der Tradition, Geschichte und aktiven Rennsport verband.
Weiter geht es für Team75 bereits Mitte August mit dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland, wenn vom 14. bis 16. August die Rennen 13 und 14 auf dem Nürburgring ausgetragen werden.
Saarlouis Hornets – Emotionaler Abschluss der Regular Season mit Walk‑off‑Moment
Am 2. August stand für die Saarlouis Hornets der letzte Spieltag der 2. Bundesliga Süd‑West an. Im heimischen Ballpark in den Fliesen empfing das Team die Mainz Athletics 2 zum Doubleheader – ein Tag, der sportlich wie atmosphärisch besondere Bedeutung hatte. Neben dem sportlichen Ausgang, der über das mögliche Heimrecht in der kommenden Best‑of‑3‑Playoffserie entscheidet, füllten zahlreiche Fans, Einsatzkräfte und Ehrengäste den Ballpark und sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.
Das erste Spiel verlief aus Sicht der Hornets schwierig. Mainz fand offensiv sofort den Rhythmus, schlug mehrere lange Bälle und nutzte nahezu jede Lücke im Feld. Saarlouis kam offensiv kaum ins Rollen und musste die Partie mit 2:12 abgeben.
Im zweiten Spiel zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Hornets agierten stabiler, Pitcher Peter Mick hielt die Mannschaft lange im Spiel und trotz eines 2:5‑Rückstands vor dem letzten Inning blieb das Team fokussiert. Im entscheidenden Abschnitt folgte dann der Moment des Tages: Vier Runs im letzten Inning und ein Walk‑off‑Sieg zum 6:5, der den Ballpark zum Beben brachte und die Regular Season mit einem starken Comeback abschloss.
Für die Hornets beginnt nun die Vorbereitung auf die Playoffs. Zunächst steht ein Testspiel gegen Metz an, anschließend folgt eine kurze Pause, bevor Anfang September das Viertelfinale startet. Gegner und Spielort der ersten Partie entscheidet sich am kommenden Wochenende.
Saarland Hurricanes – Niederlage in Regensburg und Blick nach vorn
Am 1. August waren die Saarland Hurricanes in Regensburg zu Gast, wo sie bei hochsommerlichen Bedingungen auf die Phoenix trafen. In der städtischen Sportanlage am Weinweg entwickelte sich ein Nachmittag, der für die Saarländer früh in eine schwierige Richtung lief. Am Ende stand ein 45:18‑Ergebnis zugunsten der Gastgeber, wodurch die Hurricanes weiterhin auf Rang sechs der GFL‑Süd‑Tabelle bleiben.
Regensburg erwischte den besseren Start und nutzte seine ersten Angriffe konsequent. Die Hurricanes fanden offensiv zunächst kaum Raumgewinn, während die Phoenix mit präzisen Pässen und starken Läufen schnell auf 21:0 stellten. Ein Field Goal kurz vor Ende des ersten Viertels erhöhte den Rückstand auf 24:0. Erst im zweiten Abschnitt gelang den Saarländern ein kleiner Umschwung: Ein Safety brachte die ersten Punkte, später folgte ein Touchdown‑Pass auf Joshua Youngblood sowie ein Field Goal vor der Pause, sodass es mit 24:11 in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Aufgabe anspruchsvoll. Regensburg legte früh den nächsten Touchdown nach, doch die Hurricanes antworteten mit einem weiteren Score durch Youngblood und verkürzten auf 31:18. Die Hoffnung hielt jedoch nicht lange: Der folgende Kickoff‑Return der Phoenix führte direkt zum nächsten Touchdown, und noch vor Ende des dritten Quarters erhöhte Regensburg auf 45:18. Im Schlussviertel setzten die Hurricanes zwar einzelne Akzente, konnten aber keine weiteren Punkte erzielen.
Trotz der klaren Niederlage zeigte das Team nach dem schwachen Auftakt Moral und fand phasenweise zu besseren Aktionen. Diese Phasen sollen nun als Grundlage dienen, um die kommenden Aufgaben mit frischem Selbstvertrauen anzugehen.
Weiter geht es für die Saarland Hurricanes am 15. August im Ellenfeldstadion Neunkirchen, wenn die Allgäu Comets zu Gast sind.
Anita Raguwaran & Boris Nicolai – Erfolgreiches DM‑Wochenende in Weiden
Vom 30. Juli bis 2. August fanden in Weiden die Deutschen Meisterschaften im Hallenboccia statt. Insgesamt 19 Mannschaften aus zehn Landesverbänden traten an – darunter auch zwei Teams des BRS Gersweiler, mit unseren beiden Nationalspielern Anita Raguwaran und Boris Nicolai.
Für Anita verlief das Wochenende optimal: Ihre Mannschaft BRS Gersweiler 2 spielte ein starkes Turnier, setzte sich im Finale gegen RBA Neumarkt aus Bayern durch und holte den Deutschen Meistertitel. Ein verdienter Erfolg für das Team, das über die gesamte Veranstaltung hinweg konstant und konzentriert auftrat.
Boris war mit BRS Gersweiler 1 ebenfalls im Teilnehmerfeld vertreten und erreichte am Ende Platz fünf. Er berichtete, dass er aufgrund eines Infekts und der hohen Temperaturen in der Halle nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen kämpfte sich seine Mannschaft stabil durch das Turnier und zeigte eine solide Gesamtleistung. Boris wird sich in den kommenden Tagen erholen, um bald wieder vollständig einsatzbereit zu sein.
Damit endet ein intensives Meisterschaftswochenende für beide Athleten – mit einem Titelgewinn, wertvollen Erfahrungen und einem starken Auftritt des gesamten Vereins.
Gabriel Clemens – Drei Turniere in Hildesheim mit Licht und Schatten
Vom 28. bis 30. Juli war Gabriel Clemens in Hildesheim im Einsatz. In der Halle 39 standen zunächst die Players Championship 25 und 26 auf dem Programm, gefolgt von den Qualifiern für die European Tour Events 13 und 14. Drei Turniertage, viele Matches – und ein Mix aus starken Momenten und knappen Niederlagen.
Zum Auftakt bei Players Championship 25 lief es für Clemens nicht wie erhofft. Der „German Giant“ konnte seine Setzlistenposition nicht nutzen und schied früh gegen Rhys Griffin aus (4:6). Auch viele weitere deutschsprachige Spieler erwischten einen schwierigen Tag.
Am zweiten Turniertag, der Players Championship 26, zeigte Clemens eine klare Reaktion. Nach seinem jüngsten Turniersieg im vorherigen Block legte er einen souveränen 6:2‑Erfolg gegen Niall Culleton nach. In der zweiten Runde blieb ihm der nächste Schritt jedoch verwehrt – gegen Charlie Manby gelang nur ein Leggewinn.
Bei den European Tour Qualifiers am 30. Juli präsentierte sich Clemens zunächst stark. Im Qualifier für die Flanders Darts Trophy spielte er sich bis ins Entscheidungsspiel, besiegte Ritchie Edhouse mit einem fast dreistelligen Average und ließ Ryan Meikle klar hinter sich. Erst im Finale stoppte ihn Cristo Reyes, der mit einem 167er‑Finish und konstanten 15‑Darter den Unterschied machte. Clemens blieb dennoch erster Nachrücker und hat damit realistische Chancen auf einen Startplatz in Antwerpen.
Im zweiten Qualifier, der Swiss Darts Trophy, folgte ein enges Match gegen Ricky Evans. Nach einer 5:2‑Führung musste Clemens das Spiel noch 5:6 abgeben – ein bitterer Ausgang nach starkem Beginn.
Insgesamt zeigte der Saarländer an den drei Tagen gute Ansätze, klare Qualität in einzelnen Matches und bleibt in Schlagdistanz zu weiteren European‑Tour‑Starts.
Weiter geht es für Gabriel Clemens am 25. und 26. August bei den Players Championship 27 & 28 in der Mattioli Arena in Leicester.
Wir freuen uns auf die kommenden Ereignisse und Einsätze der #hylosportler und wünschen allen HYLO®-Partnern weiterhin viel Glück und Erfolg.